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Oktober 2010 Finike-TR    

Wir sind gerade ´mal  einen Monat in Fineke und haben hier schon viele wichtige Dinge kennengelernt. Zuerst natürlich das leibliche Wohl!!!! Es gibt hier einige gut sortierte Supermärkte und da gibt es sogar Schwarzbrot. Jeden Mittwoch ist ein kleiner Gemüsemarkt und jeden Samstag ist ein großer Markt, für Lebensmittel, Kleidung, Hausrat usw.

 

Nach dem Marktbesuch treffen wir uns dann mit einigen anderen Crews in einem kleinen Restaurant zum Pide essen, ähnlich einer Pizza, aber oval. Auf einem dünnen, knusprigen Teig gibt es wie bei der Pizza die leckersten Beläge. 

 

Der Ort hat ungefähr 11500 Einwohner und liegt am Rande des Taurusgebirges am Ende eines Tales. Das Tal hat ein tolles Echo und wenn der Muezzin zum Gebet ruft, hallt der Ruf mindestens ein halbes Dutzend Mal nach, als würde ein ganzer Chor rufen. Finike ist durch die Orangen- und Gemüseplantagen ein wohlhabender Ort und alles ist schön aufgeräumt und ordentlich. Es wird auch sehr viel neu gebaut. Es  gibt ein paar kleine Hotels, etliche Restaurants und Cafes und den Yachthafen.

 

Das „Hotel Finike 2000“, direkt oberhalb der Marina, bietet für die Gäste des Hafens Rabatt an. So kann man am Samstag und Sonntag für € 2,50 zum Frühstück gehen und auch die Zimmer sind für die Marinagäste günstiger.

 

 

Vom Schiff aus haben wir einen wunderschönen Blick auf das Taurusgebirge mit Gipfeln, die bis zu 2450m (ca. 70km entfernt) hoch sind. Jeden morgen schauen wir gespannt auf die Gipfel, ob denn schon Schnee gefallen ist. Bei uns hier unten in Finike ist es immer noch herrliches Wetter, am Tag 25°- 28° und in der Nacht 15°- 20°.

 

 

In Finike

 



 

 


 

 

 

 


 

 

Wir treffen Erkül und Jutta wieder. Kennengelernt haben wir  die beiden in Kas. Sie sind von Bremen aus mit ihrem Reisemobil angereist. Am    Rande von Finike haben sie  eine schöne Wohnung und verbringen hier einige Zeit.

 

Im Yachthafen sind Anfangs noch viele Schiffe bewohnt, aber ab Mitte Oktober fliegen dann doch die ersten Crews nach Hause. Es sind Schiffe aus England, Deutschland, Österreich, der Schweiz, Holland, Finnland, Schweden, Norwegen, Dänemark, Russland, Polen, Frankreich, Spanien, Seychellen, Neuseeland, Australien, Kanada, Südafrika, Israel, USA und natürlich auch aus der Türkei im Hafen.

 

Die Engländer sind die größte und auch die aktivste Gruppe. Im Hafen gibt es einen Gemeinschaftsraum  „Port Hole“, den jeder benutzen kann. Für die Marinagäste steht ein großer Grill zur Verfügung. Die Engländer machen fast jeden Sonntag einen Flohmarkt mit anschließendem Barbecue. Der Erlös ist dann für eine Art Tierschutzverein. Von einem Tierarzt im Ort werden verletzte Tiere behandelt oder die herrenlosen Tiere werden kastriert um der immer größeren Zahl von Katzen und Hunden Herr zu werden.  Einem Hund musste im letzten Jahr, nach einem Unfall, das total zertrümmerte Bein amputiert werden. Nun läuft er auf drei Beinen durch die Gegend.

 


Unsere Hafentiere

 

Beim Barbecue lernen wir dann auch immer wieder nette Leute von den anderen Schiffen  kennen. Es macht viel Spaß zu erfahren was für Reisen sie schon gemacht haben und welche Pläne sie noch haben. Da die Gäste ja international sind, hört man viele verschiedene Sprachen, aber ein bisschen Englisch spricht fast jeder und ich bin ganz stolz, dass ich mich eigentlich ganz gut verständigen kann.

 

Beim letzten Barbecue nehmen wir unseren kleinen Gaskocher mit.

Vom Markt haben wir uns Kartoffeln und Äpfel mitgebracht. Dann wurden fleißig die Kartoffeln gerieben für Kartoffelpuffer und dazu frisches Apfelmuss gekocht.  Und jetzt werden fleißig Kartoffelpuffer gebacken, die von den allen begeistert „verputzt“ werden.:P

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:DBeim Barbecue gibt´s  Livemusik aus aller Herrenländer.

 

Nach einem Marktbesuch lernen wir in einer Teestube Kenan kennen. Er ist Rentner, lebt den Sommer über in Deutschland und im Winter zieht es ihn dann nach Finike zurück, wo er ein schönes Haus hat.  Stolz erzählt er uns, dass seine Kinder in Deutschland studiert haben. Seine Tochter ist Lehrerin und sein Sohn ist Ingenieur. Er hat hier sein Stammcafe und wir treffen ihn dann öfter zum klönen. Er beschwert sich darüber, dass man immer und überall  nur weiches, weißes  Brot bekommt. Als wir ihm erzählen, dass wir  in einem Supermarkt  Schwarzbrot entdeckt haben, ist er total begeistert.

 

 

Von der englischen Gruppe wird auch  die eine oder andere Ausfahrt organisiert oder ein türkisches Essen außerhalb der Stadt.  Es macht uns sehr viel Spaß. Eigentlich haben wir jeden Tag irgendetwas vor und Langeweile kommt hier nicht auf. Alle 14 Tage wird eine Shoppingtour nach Antalya mit anschließendem Konzertbesuch organisiert und so wird auch das kulturelle Leben nicht vernachlässigt.

 

 

Tja, das  war´s dann erstmal wieder.

Bis bald,

liche Grüße von

den OLE PINELLE´s

Franz und Hannlore.

Finike, 31.10.2010

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