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Mai-Juli 2013    


Dann kommen unsere Kinder aus Norddeutschland. :)Auch sie sind begeistert von unserem neuen Boot.

 

Am Abend gehen wir zu Mahmut ins PETEK, lecker türkisch essen. Wir treffen Wolfgang von der  THORBJOERN. Er ist im Moment allein an Bord. Rita hat einen Termin in Deutschland.


Morgen hat er Geburtstag und er lädt uns alle zum Räucherfisch ein.


Dann fahren wir eben erst übermorgen


Da unsere beiden nur ein paar Tage Zeit haben, geht es für einen kurzen Badeurlaub nach Gökaya und Kekova.


Sonja macht wieder ´mal ganz tolle Foto´s.




Zuerst geht´s in die schöne Ankerbucht von Gökaya( übersetzt heißt das Himmelsfelsenhafen). Vor einigen Jahren gab es hier noch ein kleines Restaurant, von dem aber nur noch ein paar Steine und Schotter übrig sind.


Zum Ankern und Übernachten und natürlich auch zum Schwimmen und Tauchen ist es hier wunderschön.





 

 

Hin und wieder schaut eine Schildkröte  neugierig, aus dem Wasser.



Dann geht es ein kleines Stückchen weiter nach Ücagiz (Kekova).



Hier ist ein großer, gut geschützter Ankerplatz und Platz für eine ganze Armada. An Land gibt es einige Restaurants, die sich mit toller Werbung anpreisen. Ibrahim preist sich mit einem  großen Schild als "Bester Koch weit und breit" an, aber Hassan setzt noch eins drauf, auf seinem Schild steht "Bester Koch des Mittelmeeres". Das testen wir dann aus. Wir bestellen uns bei ihm eine gegrillte Dorade mit Salat und Kartoffelchips. Und das Menü ist wirklich vorzüglich.


In der Pantry bin im Moment total überflüssig. Sonja verwöhnt uns jeden Tag mit leckerem Essen


Mit dem Schlauchboot fahren wir nach Kaleköy (übersetzt heißt das Burgdorf). Es liegt etwa an der Einfahrt der Bucht zu unserem Liegeplatz.

.


Dort gibt es oben auf einem Hügel eine Burgruine, von der man eine fantastische Aussicht hat. An Land sieht man viele Steinsarkophage. aus der Antike. Einer steht sogar im Wasser. Auch hier gibt es Felsengräber, die aber schon vor sehr langer Zeit geplündert wurden und jetzt teilweise als Ziegenstall herhalten müssen.





Im Dorf kehren wir bei einem älteren Ehepaar ein und lassen uns Gözleme (eine Art Pfannkuchen gefüllt mit Käse, klein geschnittenem Salat und Gewürzen) servieren.


Hier bieten nicht nur die kleinen Restaurant, sondern auch viele Menschen privat etwas zu essen an. Außerdem versuchen sie selbst gemachtes, wie bestickte Tücher, luftige bunte Tücher, Schmuck, Honig, Mandeln u. v. m .zu verkaufen . Sie müssen jetzt in der Urlaubszeit ihr Geld verdienen, denn in den Wintermonaten kommen keine Fremden hierher.


Von oben von der Burg hat man einen schönen Rund um Blick  über die ganze Kekova Bucht.



Unsere Kinder müssen leider wieder nach Hause. Wir schippern zurück nach Finike, und die beiden fliegen von Antalya wieder nach Hause.


Wir machen noch einige Einkäufe, und dann gehen wir auf unseren Sommertörn. Nach unserem ersten Ziel Kekova, geht es weiter nach Kastelorizon, einer kleinen griechischen Insel 5 sm vor der türkischen Küste.

Hier müssen wir unser neues Boot erst ´mal wieder in Europa anmelden.;)


Wir gehen vor Heckanker direkt rückwärts an die Restaurantpier.  




Franz läßt den Anker fallen, ich fahre rückwärts an die Pier, und der Wirt eines Restaurants nimmt die Achterleinen an. Alles klappt prima. Ich bin total stolz, dass mein erstes Anlegemanöver mit dem neuen Boot so toll geklappt hat. Wir sind mit dem Boot leider ja noch nicht viel unterwegs gewesen und müssen es erst ´mal richtig kennen lernen.


Am nächsten Morgen bekommen wir Unterwasserbesuch.

 

 



Familie Schildkröte kommt ´mal kurz vorbei. Eine muss sich ganz schön den Kopf an unserem Ruder gestoßen haben, denn es rumpelte ganz ordentlich.


Wir bleiben 2 Tage und lassen es uns richtig gut gehen. Machen ein paar Sparziergänge in den Ort, treffen einige Bekannte aus Finike, die auch auf Sommertour sind, und gehen zollfrei einkaufen.


Dann geht es weiter Richtung Westen nach Fethiye. In der Bucht von Fethiye fällt der Anker.

Am Ufer gibt es ein kleines Restaurant, und wir können beobachten, dass Vorbereitungen für ein Fest getroffen werden. Und tatsächlich am Abend findet dort eine Hochzeit statt. Man macht türkische und auch internationale Musik, und wir sitzen auf unserem Boot in der ersten Reihe.


Wir haben jetzt richtigen Sommer mit Temperaturen am Tag zwischen 35°C + 40°C ,in der Nacht bis 30°C und die Wassertemperatur liegt zwischen 26°C + 29°C. Ich schlafe jetzt oft nur mit einem dünnen Bettlaken bedeckt ( wegen evtl. Mücken ) in der Plicht


Nach 2 Tagen zieht es uns weiter, und wir segeln in die Ecincik-Bucht. Hier waren wir auch schon mit dem alten Boot und fanden es hier ganz gemütlich. Es gibt hier einen schönen Sandstrand, ein paar kleine Hotels mit Restaurant und sogar einen kleinen Supermarkt. Aber bei diesem Aufenthalt stehen die Wellen genau in die Bucht und nach 2 Tagen geschaukel geht´s weiter in die Bucht von Marmaris. In der Bucht müssen erst ´mal ein " Mann über Bord" Manöver fahren. Vom Strand her ist irgendjemandem sein Schwimmring durch den Wind abhanden gekommen, und wir fischen ihn nun mitten in der Bucht auf.


Unser Außenbordmotor vom Beiboot funktioniert nicht mehr. Gerd, ein Freund von uns, hat uns eine Adresse in Marmaris gegeben. Dort geben wir den Motor ab. Vor der Yat-Marina, in einer schönen geschützten Bucht, fällt der Anker. Nach 3 Tagen ,ist der Außenborder fertig, und unser Törn geht weiter in Richtung Westen.

Morgens früh  gehen wir Anker auf. Bei der Weiterfahrt aus der Bucht fischen wir diesmal eine Schwimmmatratze aus dem Wasser. Unsere Enkelkinder werden sich freuen.


An der felsigen Küste entlang geht es in den Yesilova-Golf, in die schöne Bucht von Bozburun. Man merkt, dass jetzt die Hauptsaison begonnen hat. Der kleine Hafen von Bozburun ist rappelvoll, und auch die Ankerplätze sind gut belegt. Es sind jetzt sehr viele Charterboote unterwegs. Hier können wir uns wieder mit allen möglichen Lebensmitteln versorgen. Unser Mineralwasser Verbrauch ist bei der Wärme gewaltig gestiegen. Mit schwer beladenem Schlauchboot geht es an Bord. Wieder ´mal sind wir froh darüber, dass wir eine Badeplattform am Heck der OLE PINELLE installiert haben. Sonst wäre es ganz schön schwierig, alle Sachen an Bord zu bringen. Da wir ein paar Tage hier bleiben wollen, geben wir im "Osman´s Place" ein paar Taschen Schmutzwäsche ab, die wir am nächsten Tag frisch gewaschen (für ca. € 8,00) wieder mit an Bord nehmen können." Osman´s Place" ist ein kleines gemütliches Restaurant am Hafen, das nicht nur den Wäschedienst, sondern für die Gäste im Hafen sogar Duschen zur Verfügung stellt.


Immer wieder treffen wir Bekannte aus Finike, die auf ihrer Sommertour unterwegs sind. Hier sind es Hans und Martine aus Schweden. Wir machen bei Kaffee und Kuchen ein bisschen smalltalk mit den beiden, und dann heißt es Abschiednehmen.


Jetzt wollen wir weiter in den Hisarönü-Golf. Dort gibt wunderschöne Ankerplätze. Unser erster Stopp ist in der Bucht von Orhaniye. Hier kann man auch bei viel Wind sehr ruhig ankern.



Wir kommen Freitags am Abend an, und am Samstag geht es an Land auf den kleinen Markt. Hier gibt es wie in Finike Obst, Gemüse, Käse und natürlich Kleidung + Hausrat. Außerdem kann man in einen kleinen Restaurant eine leckere Pide essen, und das machen wir dann auch.


Bei der Zubereitung dürfen wir zusehen und ein paar Foto ´s machen.


Vom Markt haben wir wieder leckere Kirschen mitgebracht. Die werden zum Teil gleich frisch gegessen, und der Rest wird zu einer tollen Marmelade verarbeitet



Jeden Morgen kommen etwa 50 uralte Landrover voll gestopft mit Touristen an der Bucht vorbei, um einen Wasserfall in der Nähe zu besuchen.




Zum ersten Mal seit Monaten sehen wir dicke Wolken am Himmel.


In einiger Entfernung hören wir es donnern, aber das war es denn auch schon. Den letzten Regen hatten wir vor Wochen im April.


Heute am 09.07. beginnt der Ramadan. Die Fastenzeit der Moslems. In Tunesien wurde noch sehr streng darauf geachtet. Dort waren die Teestuben, die Restaurants und Cafe´s bis Sonnenuntergang geschlossen. Nur in den reinen Tourismusgebieten bleib alles beim alten. Für mich ist das alles auch nicht ganz nachvollziehbar. Von Sonnenauf- bis untergang nichts essen, kein Problem, aber ohne etwas zu trinken das wäre nicht mein Ding. Ich brauch´ meine 3 Liter Wasser bei der Wärme!!!

Hier in der Türkei ist es ganz anders. Eigentlich merkt man nur in den größeren Orten am Böllerknall bei Sonnenuntergang, dass Ramadan ist, sonst läuft alles weiter wie bisher.


Franz bekommt plötzlich Fieber. Wir versuchen mit Wadenwickeln und Medikamenten das Fieber zu bekämpfen, was uns aber leider nicht gelingt. Also rufen wir in Cuxhaven bei Medico (Tel.00494721780) an. Medico ist eine Einrichtung für Seefahrer, die unterwegs sind. Rund um die Uhr steht ein Arzt zur Verfügung, der mit einigen Tipps helfen kann. In diesem Fall empfiehlt er ein Antibiotikum und Fiebersenker, die wir Dank unseres Hausarztes auch an Bord haben. Und damit kriegen wir alles in den Griff.


An Skippers Geburtstag gehen wir an einen kleinen Steg, und dann gibt es ein leckeres Geburtstagsmenü ( gegrillte Lammkottlets mit türk. Reis und Salat) im Restaurant.

:P




Wir gehen dann nur eine Bucht weiter in die Selimiye-Bucht, an den Steg beim AURORA Restaurant. Vor zwei Jahren waren wir schon ´mal hier. Hüssein und seine Frau Zuzan bieten hervorragende, gute türkische Küche, und die gönnen wir uns jetzt.



Hüssein spricht perfekt deutsch, und wir erfahren dann von ihm, dass er und Zuzan im Sommer 6 Monate hier ihr Restaurant betreiben. Im Winter sind sie dann für 6 Monate in Istanbul.


Nach 2 Tagen segeln wir weiter nach Datca, einem kleinen, schmucken Ort auf der Datca-Halbinsel. Auch hier gibt es eine schöne Ankerbucht direkt vor dem Ort. Vor ca. 16 Jahren waren wir mit unseren Freunden Ardi und Franzi auf einem Chartertörn hier. Wir erkennen den Ort nicht wieder, alles ist sehr aufgeräumt und viel moderner geworden. Auf der einen Seite schön für die Menschen, die hier leben. Aber für uns hat der Ort ein bisschen von seinem Charme verloren.


Hier gibt es auch den einen oder anderen Supermarkt. Mit Rucksack und Sackkarre "bewaffnet" geht es ins Schlauchboot und dann an Land. Wir benötigen wieder reichlich Mineralwasser (heute sind es 8 große Flaschen a´ 5 Liter) und einige Lebensmittel. Per Schlauchboot wird dann alles an Bord gebracht.


Unser nächster Trip soll nach Griechenland auf die Insel Kos gehen. Gemütlich geht es am Kap von Knidos vorbei.



Da wir fantastischen Segelwind haben, lassen wir Kos erst ´mal links liegen und segeln weiter nach Bitek, einer schönen Bucht vor Bodrum. Da kommt doch Freude auf.


Als wir kurz vor unserem Ziel die Genua einrollen, gibt es ein kleines Malheur.:/ Die Reffleine reißt. Franz geht auf das Vordeck und rollt die Genua per Hand auf und sichert sie mit einem kurzen Stück Leine.


In der Bucht gibt es einige Festmacherbojen. Beim Festmachen an der Boje kommt wieder ein kleines Problem. Die Leine rutscht hinter das Ruderblatt. Franz muss tauchen. Schnell hat er die Leine wieder frei.


Diese Bucht ist voll auf Tourismus eingestellt. An Land sieht man eine Liege neben der anderen. Es sind viele kleine Jollen und Surfer unterwegs. Es gibt hier auch eine Segelschule. Stolz ziehen die jungen Segler in ihren Booten an uns vorbei.




Hier bleiben wir zwei Tage, dann wollen wir endlich nach Kos, aber davon später. Jetzt muß ich erst ´mal schwimmen gehen.


Bis dahin

liche Grüsse von den OLE PINELLE´s

Franz + Hannelore.


Mai - Juli 2013

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