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Juli 2011    

In der Bucht von Bozburun treffen wir Mick und Mary-Ann mit ihrem wunderschönen Taiwan-Clipper wieder. Kennen gelernt haben wir sie in der Kapi-Bucht. Sie kommen aus Irland und verbringen den Sommer auf dem Schiff. Im Winter geht es dann zurück nach Irland.

 

Von Bozburun geht es dann auf die kleine griechische Insel Symi/ Griechenland. Im Hafen von Symi Stadt muss man vor Buganker mit Heckleinen zur Pier festmachen. Der Hafen ist sehr tief und es wird viel Kette gesteckt. Es kommt schon ´mal vor, dass sich die Anker verheddern, aber alles löst sich in Ruhe auf. Unsere Nachbarn im Hafen sind Nicki und Andy aus England. Sie sind mit ihrer Jeanneau 43, einem sehr schönen Schiff unterwegs. Auch sie sind total begeistert von der gebirgigen Landschaft, den vielen schönen Häfen und Ankerbuchten, sowie den freundlichen Menschen in der Türkei.


Symi ist wohl einer der schönsten Orte der Ägäis. Die Häuser sind alle wunderschön gestrichen. Es macht viel Spass durch die engen Gassen zu streifen.


Auf Symi



 

 

 

 

 

 

 

Was uns ein bisschen stört, sind die teilweise sehr unfreundlichen  Menschen. Wir vermuten, dass in Griechenland die totale Unsicherheit um die Wirtschaftspolitik die Menschen so mürrisch macht.


Aber da sind wir nun ´mal sehr verwöhnt, durch die immer freundlichen Leute in Tunesien oder eben auch in der Türkei. 


Wir machen wieder ein paar Einkäufe. Unser kleines Tiefkühlfach wird mit Nackenkoteletts zum grillen gefüllt und auch unser Weinvorrat wird wieder ergänzt.


Dann geht es wieder zurück in die Türkei und wir besuchen einige schöne Buchten.


Langsam hat uns jetzt auch die große Sommerhitze voll im Griff. Am Tag klettert das Thermometer bis auf 40° und in der Nacht bleiben immer noch 30°:). Aber unser großer „Swimmingpool“ hat  inzwischen die richtige Badetemperatur (ca. 24°) und man kann sich immer herrlich erfrischen im wunderschönen türkisgrünen Wasser.


In der Hirarönü Limani bleiben wir ein paar Tage länger. Am Samstag ist hier Markttag und den wollen wir uns ansehen. Mit dem Dingi geht an Land.


 

Hassan, einer der Gemüsehändler, spricht etwas deutsch. Er hat früher in Marmaris im Hotel gearbeitet und ist inzwischen Rentner. Die Arbeit auf dem Markt macht ihm offensichtlich  viel Spass.




Bei Fatma kaufen wir noch leckere Gözleme  (türkische Pfannkuchen mit Käse und Kräutern gefüllt), die wir dann im Cafe an der Strasse  zum Frühstück „verputzen“.

 


Nachdem wir uns mit reichlich frischem Obst und Gemüse eingedeckt haben, fahren wir zurück an Bord, gehen ankerauf und suchen uns eine neue Bucht. 


Wir wundern uns immer wieder wie viele Schiffe längere Zeit unterwegs sind. Etliche Crew´s leben so wie wir fast ständig auf dem Boot, andere nur in der Sommersaison, wieder andere nur im Frühling und im Herbst. Sie fahren dann während der heißen Sommermonate und im Winter nach Hause. Und dann sind natürlich noch die vielen Charterboote oder auch Eignerschiffe unterwegs, die nur den Urlaub an Bord verbringen, weil sie noch arbeiten müssen.


In der Selimiye Koyu machen wir am Restaurantsteg des AURORA  fest. Der Wirt Hussein begrüßt uns mit einem strahlenden Lächeln und hilft selbstverständlich beim Anlegen. Er spricht perfekt deutsch.



Hier genießen wir ´mal wieder ein ausgezeichnetes türkisches Menü.


Zum Restaurant gehören auch Duschen und WC´s für die Segler. Auch sonst ist es sehr gemütlich eingerichtet. Es gibt Liegen im Schatten an der Pier und Hängematten unter den alten Bäumen.


Als wir am nächsten Morgen ablegen, werden wir mit Schiffsglockengeläut und guten Wünschen für die Weitereise verabschiedet.

Durch die wunderschöne Buchten und der Inselwelt geht es wieder in die Bucht von Bozburun.

Auf dem Markt wird frisches Gemüse und Obst eingekauft und im Supermarkt kaufen wir noch den leckeren Yoghurt und Schwarzbrot!!!! Auf die Dauer ist das Ekmek (türkisches Weißbrot) doch ein bisschen fade, und so gibt es inzwischen in vielen Supermärkten Schwarzbrot  und sogar Pumpernickel aus Deutschland


Inzwischen ist hier Haupturlaubsaison und es sind viele Charteryachten unterwegs. Aber Platzprobleme gibt es weder an den  Stegen noch in den Ankerbuchten.


In der Bucht von Buzukkalle wird es dann am Abend aber richtig voll. Viele Güllets (wunderschöne türkische Holzschiffe, die je nach Größe  mit ca. 10-30 Passagieren unterwegs sind) ankern um uns herum. Am Abend hört man dann überall Musik, und von einigen Schiffen zieht leckerer Grillgeruch durch die ganze Bucht. In der Nacht gibt es,  wie bei unserem letzten Besuch in dieser Bucht, wieder ordentlich Wind.


Am nächsten Morgen ab 6:00 ist dann große Aufbruchstimmung. Die ersten Güllets starten  in den Sonnenaufgang. Eine Gülletbesatzung, die uns etwas zu nah gekommen ist, holt unseren Ankern dann auch gleich mit hoch, unsere Ankerkette hat sich gleich zweimal um deren Anker gewickelt. Ein Besatzungsmitglied klart den Anker auf. Leider haben wir in der Aufregung vergessen zu fotografieren.

Und wo unser Anker nun schon ´mal los ist, machen wir uns auch auf den Weg in die Marmarisbucht. Unterwegs sind ordentlich Wellen aber leider ´mal wieder kein Wind.


Auf der Westseite der Bucht sind die vielen Hotels, also gehen wir wieder an die Ostseite bei der Pupa-Marina vor Anker.

Wir stellen immer wieder fest, dass man in der Türkei sehr darauf  bedacht ist, dass die Ufer der vielen Buchten und auch die Orte sehr sauber sind, aber hier an der Ostseite der Marmaris-Bucht ist der Strand doch sehr vollgemüllt.  Alles liegt voller Plastikflaschen. Viele dieser Flaschen treiben bei fast immer westlichen Winden vom Hotelstrand  herüber. Hin- und wieder kommt dann eine Putzkolonne und sammelt den ganzen Dreck ein.


Im Supermarkt sehen wir ein sehr interessantes  Plakat:


So werden die Türken aufgeklärt, wie lange die einzelnen Stoffe brauchen, bis sie vergangen sind. Das finde ich doch ´mal sehr vorbildlich.


Besorgniserregend finde ich einen Bericht, den ich vor kurzem las. Darin wird von Fischen und Seevögeln berichtet, die den Magen voller kleiner Plastikteilchen hatten. Weil der Magen damit gefüllt war, sind sie einfach verhungert.


Wenn man sich  nun ´mal vorstellt, dass eine Plastikflasche einige hundert Jahre braucht um sich aufzulösen, und wie viele unbedacht einfach im Wasser oder sonst wo in der Umwelt landen, stimmt dass doch ganz schön nachdenklich, oder?


So, aber für uns geht es weiter Richtung Osten. Die Berge des Taurusgebirges kommen teilweise bis an Ufer und wir bewundern immer wieder die fantastische Umgebung. Trotzdem es seit Wochen nicht mehr geregnet hat und die Temperaturen selbst nachts kaum unter 30° fallen, wundern wir uns immer wieder, wie grün alles ist.


In der Ekencik-Bucht fällt unser Anker.

An einem Steg liegen über 30 Boote, mit denen man in den Dalayan nach Kaunos fahren kann. Mit dem eigenen Boot ist es leider nicht möglich, weil der Dalayan zu flach ist.. Da wir die Felsengräber von Kaunos schon vor einigen Jahren gesehen haben, verzichten wir auf diese Tour.


Am nächsten Tag machen wir uns auf in den Fethye-Golf.  Vor dem hübschen Ort Göcek fällt der Anker. Hier wird erst ´mal wieder Proviant eingekauft. Die Kirschen auf dem Markt sind immer noch superlecker, und so wird gleich eine große Tüte eingepackt.

In Göcek

 



Dann trauen wir unseren Augen kaum, auf dem Ankerplatz entdecken wir doch tatsächlich 3 Segelboote aus der Karibik. (Antigua, Grenadinen, Jamaika)


Und dann hat der Skipper Geburtstag. Am Vormittag haben wir in einem Restaurant am Hafen einen Tisch reserviert. Wir lassen uns ein leckeres türkisches Menü servieren, dazu gibt es ein leckeres, kühles Efes (türkisches Bier). Zu Nachtisch gibt es eine richtige Geburtstagstorte. Da bekommt der Skipper ganz schön große Augen.




Wir besuchen noch einige schöne, kleine Buchten.


 


Unser letzter Ankerplatz im Fethiye-Golf ist direkt vor dem Ort Fethiye. Und hier direkt vor der Marina sehen wir dann endlich ´mal wieder Delfine. Eine ganze Schule schwimmt, taucht und springt direkt um die OLE PINELLE. Was für ein herrlicher Anblick.


Damit Schluss für heute

Ganz   liche Grüsse von der OLE PINELLE Crew

Franz und Hannelore.


Fethiye, 31.07.2110


An unserer "Poolbar".


 

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