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   Die Ballade von OLE PINELLE

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23.08.08-12.05.09 Hammamet-Pantelleria    

 
 
 
Seit Ende August 2008 sind wir jetzt in Hammamet., und es gefällt uns sehr gut. Eva und Wolfgang
(Stützpunktleiter von Trans-Ocean) waren bei unserer Ankunft noch in Deutschland, aber Anfang
September kamen sie zurück und wir konnten sie kennen lernen.
 
Sie sind schon über 4 Jahre hier und  wohnen im Hafen auf ihrem Schiff(auch eine Reinke).
Für die Segler sind sie ein wahrer Segen. Immer wieder helfen sie, ob etwas repariert werden
muss (z. B. Motor, Segel, Polster, Holz usw.), wenn jemand krank ist oder wenn irgend 
etwas besonderes (z.B. Kaffeefilterpapier) benötigt wird. Sie sind immer mit Rat und Tat
 zur Stelle. Sie haben hier sogar ein Auto und Eva hat uns oft in den Ort und die Umgebung
mitgenommen und uns so z..B. den besten Schlachter, den besten Obst- und Gemüsehändler
 oder auch kleine Märkte gezeigt, wo man dann wirklich fast alles bekommt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
    
 
 
 
 
 
 
 
 
Beim Obst-und Gemüsehändler                                                        
 
 
 
 
 
 
 
Beim Schlachter  
 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Wir genießen das immer frische Obst und Gemüse, das zwar nicht so schön aussieht wie
zu Hause, aber sehr aromatisch ist.
 
Ich bewundere Eva jedes Mal wenn wir mit dem Auto unterwegs sind, denn die Tunesier fahren
doch sehr „kreativ“.
Der September 2008 war es hier sehr warm, sogar die abgehärteten Tunesier stöhnten über die
Hitze. Und dann war ja auch noch Ramadan. Über 4 Wochen lang, bei Temperaturen von
teilweise über 35° von Sonnenaufgang bis zum Sonnenuntergang weder essen noch trinken,
dass ist hammerhart. Gegen Ende des Tages wurden einige Leute dann auch ganz schön
aggressiv und wenn bei Sonnenuntergang der Kanonendonner aus der Stadt herüber  hallte,
konnte man beobachten, wie die Leute zum Fastenbrechen nach Hause strömten. Wir haben
uns dann tagsüber im Schatten aufgehalten und sind an den Strand zum Schwimmen gegangen.
Unsere Arbeiten sowie auch Einkäufe wurden in die Abendstunden verlegt, denn
Ladenöffnungszeiten kennt man hier nicht
 
In der Stadt lernten wir  Ali kennen. Er ist Fotograf, hat früher im Hotel gearbeitet
und hat heute große Schwierigkeiten, Geld zu verdienen. Die Touristen haben alle ihre
Digi-Kamera und fotografieren selber. Er bekommt  jetzt höchstens Aufträge für
private Familienfeiern, und im Winter wird nun mal nicht so viel geheiratet und die Arbeit
ist im Moment sehr knapp. Mit ihm zusammen haben wir  eine traditionelle, tunesische
Hochzeit besucht, dass war sehr schön aber auch sehr laut, denn die Tunesier lieben laute
Musik. Oft treffen wir uns mit ihm und seiner Familie zu einem leckeren tunesischen Essen.
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ali und sein Vater

 
 
 
Er spricht etwas deutsch und mit seiner Frau und seinen 4  Kindern wird dann „mit Händen
und Füßen“ gesprochen. Die Tunesier sind ein sehr kommunikatives, lustiges Volk. Sie verkleiden
gern andere Leute, und so musste ich auch eines Tages ´dran glauben und wurde in eine
Berberin verwandelt. Wir hatten alle sehr viel Spass.
 
 
 

  
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
von rechts: Neddja, Ali, eine Neuberberin, Ali´s Schwester  + eine Nachbarin
 
 
 
Zum Weihnachtnachtsfest flogen wir dann zu unseren Kindern nach Norddeutschland.
Das gab  ´mal wieder ein schönes Familientreffen, denn auch unsere Kinder und unser kleiner
Enkel aus der Schweiz sind gekommen. Und da wir im März unseren 40. Hochzeitstag feiern
wollten, wurde am Weihnachtsfest von unserer Familie über das Internet eine Reise nach
Hammamet gebucht.
 
Anfang  Januar flogen wir  zurück nach Tunesien. Die Temperaturen lagen zwischen 15°-20°C
am Tag und in der Nacht ging das Thermometer oft  unter 10°C.
In Hammamet wurden wir schon von unseren Freunden Karin und Ingo erwartet. Eigentlich
wollten sie ihren Winterurlaub in Ägypten verbringen, aber dann haben sie einfach Tunesien
gebucht, um uns zu treffen. Wir verbrachten 2 gemütliche Wochen miteinander.
Dann trafen nach und nach die Segler, die wie wir zum Weihnachtsfest nach Hause geflogen
waren, wieder ein. Von den hier liegenden etwa 700 Schiffen sind im Winter immerhin zwischen
30-50 die ganze Zeit bewohnt.
 
Bei unseren Spaziergängen  lernten wir immer wieder nette Leute kennen, so auch Margit und
 Jörg aus Ingolstadt. Sie sind Reisemobilisten und um der Kälte zu Hause zu entgehen, machten
 sie Langzeiturlaub(7 Wochen) im Hotel hier in Hammamet. Aber man merkte ihnen doch an,
dass ihnen ihre Reisen im Wohnwagen weitaus lieber sind. Wir trafen uns einige male an Bord
und fuhren auch  mit ihnen in den Norden Tunesiens um das Land besser kennen zulernen.
 
Der Februar war für tunesische Verhältnisse zu kalt. Tagsüber zwischen 13°- 20°C und
in der Nacht ging das Thermometer manchmal bis auf 4°C. Für uns war das nicht weiter schlimm,
 wir konnten unsere Heizung anschalten, aber die Menschen hier, in ihren zum größten Teil
ungeheizten Wohnungen, taten uns schon ganz schön Leid. Wenn wir  Ali und seine Familie
besuchten, wurden wir gleich in dicke Wolldecken gepackt und die ganze Familie lief in dicker
Kleidung durch das Haus.
 
 
 
                                
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Bei Neddja zum Tee
 
 
 
Im März kam dann unsere ganze Familie nach Hammamet. Auf einem Weingut in der Nähe
feierten wir mit einigen Freunden und unserer Familie unseren 40. Hochzeitstag.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wein, extra zum 40. Hochzeitstag                                                   

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Ein Tunesisches Büfett, mit Lammfleisch und  leckeren Salaten                                                                                                                              
 
 
 
Einige Gäste:
 
 
 
                                                               
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Mit dem gemieteten Kleinbus fuhren wir  dann mit der ganzen Familie für einen Tag nach Tunis,
und Ali schlachtete wie versprochen ein Schaf und wir wurden ganz toll bei ihm und seiner Familie
bewirtet.
 
 
 
 
 
 
 
Mit unseren Stegnachbarn Pat und Richard machten wir anschließend eine kleine Rundreise
in den Süden Tunesiens.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Pat und Rich aus England
 
 
Wir mieteten uns ein Auto und dann ging es los. Wir fuhren nach Chinini (ein kleines Dorf in den
Hügeln am Rande der Wüste) . Die  Wohnhöhlen sind in den Felsen hinein geschlagen  und
einige sind auch noch bewohnt. Wir stellten wieder einmal fest, dass wir auf unserem Schiff ganz s
chön komfortabel  leben. 
 
 
 
 
 
 
Durch die Wüste ging es über eine gute Strasse (bei leichtem Sandsturm) nach Douz.
 
 
 
 
                                                      
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Auf einer Wüstenpiste
 
 
 
Douz liegt direkt am Rande der Wüste. Von dort kann man kleine Expeditionen in die Wüste unternehmen
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Unser Hotel in Douz                                                             
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Am Rande der Sahara bei Douz
 
 
Da Pat und Rich nicht so viel Zeit hatten, nahmen wir uns gleich vor: Hier fahren wir noch ´mal
her, und dann geht´s per Dromedar für eine oder zwei Nächte zu den Berberfamilien, die noch
ganz traditionell in ihren Zelten leben, in die Wüste    
 
 
 
Ende März kam unsere Freundin Renate für 10 Tage zu Besuch und in den Osterferien waren
Mohamed und Inge aus Deutschland hier. Mohamed´s Familie lebt in der Nähe von Kelibia und
sie haben sich dort ein schönes Haus gebaut. In den Ferien sind sie oft hier um an Ihrem
Haus weiter zu bauen. Leider hatten wir über Ostern sehr schlechtes  Wetter (viel Wind und
viel Regen und es wart saukalt). Das war sehr schade für Mohamed und Inge und alle anderen
Touristen, die ja meist nur 14 Tage  hier waren. Die Tunesier freuen sich über jeden Regenschauer,
 denn der Sommer steht vor der Tür und damit eine lange Trockenzeit.
 
 
 
Gleich nach Ostern bestelletn wir einen Taucher, der das Unterwasserschiff von Bewuchs
befreite, und dann segeteln wir nach Monastier. Im Fischereihafen wird OLE PINELLE´s
Unterwasserschiff  und einige kleine Lackschäden bearbeitet.
 
 
Da unser Aufenthalt in Tunesien  auf 4 Monate beschränkt ist, müssen wir ausreisen.
Dafür segelten wir nach Pantelleria (eine kleine italienische Insel ca. 40 sm vor der Küste Tunesiens).
Der Hafen auf Patelleria ist sehr unruhig und der Hauptort ist nicht besonders schön. Wir mieten
uns ein Auto und machen eine Fahrt über die kleine Insel.
 
 
 
 
Auf Pantelleria
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
Pantelleria ist vulkanischen Ursprungs, hier wird sehr viel Weinbau betrieben und die Landschaft ist sehr bizarr.
 
 
 
Anschließend ging es zurück nach Tunesien und nun wollen wir die Küste besegeln, um dann den
kommenden Winter wieder in Hammamet zu verbringen.
 
 
 
Aus diesem Bericht könnt ihr sicher ersehen, dass es uns hier sehr gut gefällt. Die Menschen sind
alle sehr freundlich, hilfsbereit und gastlich, das Klima ist angenehm und die Lebenshaltungskosten
betragen etwa 1/3  der Kosten im Deutschland.
 
 
 
Aber eines ist doch störend und dass ist die Unordnung. In den Touristenzentren ist es sehr sauber,
aber außerhalb ist es manchmal chaotisch. Es gibt zu wenig Müllbehälter und jeder lässt seinen
 
 
 
Müll (Plastiktüten, Wasserflaschen, Getränkedosen usw.) einfach fallen. Das ist sehr schade, und
es wird bestimmt noch lange dauern bis sich das ändert..
 
Das sind die Neuigkeiten von Franz + Hannelore von der OLE PINELLE.
Tschüss bis bald.
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