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18.05.-22.08.08 Gruissan-Hammamet    

Hammamet, den 28.08.2008

Hallo Ihr Lieben, wir sind jetzt wieder über 3 Monate unterwegs und möchten euch mal wieder aus unserem Reiseleben berichten.

Nach dem der Wetterbericht für die nächsten Tage wieder ´mal Mistral meldete hieß es also am 18.05.08 Leinen los und schnell weg und mit gutem achterlichen Wind ging es los Richtung Spanien.


Als wir nach ca. 10 Stunden in die Cala de Cadaques ankommen, um dort über Nacht zu Ankern, machten wir dann aber doch große Augen. Die ganze Bucht war mit grauen Bojen zugepflastert und ein junger Mann kam per Schlauchboot und bot uns einen Liegeplatz an der Boje für € 37,00 an. Zum Ankern war kein Platz mehr in der Bucht frei und so fuhren wir eine Bucht weiter und konnten vor einem wunderschönen Strand den Anker fallen lassen. Das Wetter ist wunderschön und so geht es am nächsten Tag weiter an der Costa Brava entlang.

An der Küste sehen wir riesige Feriensiedlungen und Hotelanlagen. Wir segeln bis Palamos und direkt vor dem weißen Stand fällt unser Anker. Mit dem Dinghi fahren wir an Land und erkunden die Stadt, die noch in der Vorsaison schlummert. Am Strand wird noch viel gearbeitet und es wird Sand aufgeschüttet, alles für die zwei Monate Urlaubsaison die bald anbrechen.


Für uns geht es weiter nach Barcelona. Unser Ziel ist der Olympiahafen.



Olympiahafen Barcelona

Hier machen wir die OLE PINELLE für eine Woche fest und dann wird die Olypiastadt besichtigt. Wir besichtigen die berühmte Sagrada Familia und den Park Güell die vom Architekten Antonio Gaudi entworfen und gebaut wurden.

Park Guell

Sagrada Familia

Vor einer Stierkampfarena stehen wir mitten in einer Demo gegen den Stierkampf. Auf unseren Streifzügen durch die Stadt entdecken wir den einen oder anderen Markt. Der schönste liegt direkt in einer Seitenstraße der Ramla. Das Angebot an Fleisch, Fisch, Obst und Gemüse ist Spitze. Barcelona ist wirklich eine Reise wert.



Mercato Rambla


Rambla

Aber nach 1 Woche ziehen wir weiter. Unser nächstes Ziel ist Porto de Söller an der Nordküste Mallorcas ca. 100 sm von Barcelona entfernt. Um 10:30 werfen wir die Leinen. Anfangs ist alles ganz gemütlich und kurz vor dem Dunkelwerden kreuzen sogar zwei Wale unseren Kurs,  aber in der Nacht gibt es ordentliche Wellen und ich werde von der Seekrankheit „kaltgestellt“. Der klare Sternenhimmel ist überwältigend.


Nach fast 24 Std. fällt dann in der Bucht von Porto de Söller der Anker und wir fallen etwas müde in die Kojen. Am Nachmittag wird unser Dinghi klargemacht und es geht auf Landgang. Mit einer alten Straßenbahn rattern wir vom Hafen ca. 8 km durch Orangen- und Zitronenhaine in den verträumten Ort Söller, wo wir uns eine leckere Paella gönnen und uns den Ort ansehen.


Von Porto Söller geht´s an der Nordküste Mallorca´s weiter nach Andraitx. Wir haben noch Vorsaison und es ist überall noch ziemlich ruhig. In der Bucht von Andraitx ankern wir zwischen großen Megasegelyachten, die am Abend beleuchtet sind wie Weihnachtsbäume.
Wir hängen brav unsere Petroleumankerlaterne auf.

Am nächsten Morgen gegen 5:00 werden wir fast aus den Kojen geworfen als die Fischerboote zum Fang ´rausfahren und wir suchen uns einen neuen Liegeplatz an einer Boje, wo es etwas ruhiger ist. Am Nachmittag kommen Gäste an Bord. Paul Kinzelmann (Weltumsegler) und ein Freund geben uns einige Tips über die Balearen und außerdem gibt er uns ein Buch in dem er die Ankerbuchten Mallorca´s beschrieben hat. Das ist für uns eine ganz tolle Hilfe.

Paguera, Mallorca

Über Peguera geht´s dann weiter in die Bucht von Palma. Vor Palma Nova fällt der Anker und in einer Kneipe sehen wir dann das EM-Fussballspiel Deutschland-Polen. Um uns herum sitzen viele nette junge Leute aus Polen, wir sind die einzigen Deutschen. Als das Spiel kurz vor Spielende 2:0 für Deutschland steht, machen wir uns ganz leise vom Acker und gehen zurück an Bord.


Als wir wegen viel Wind  am nächsten Tag Probleme mit unserem Anker bekommen, fahren wir eine Bucht weiter nach Puerto Portals und von dort geht´s mit dem Bus zur Inselhauptstadt Palma. Die Kathedrale und die Altstadt von Palma sind sehr schön, aber nach einigen Stunden zieht es uns zurück an Bord. Kaum sind wir auf unserem Schiff angekommen, zieht ein kräftiger Wolkenbruch mit Gewitter über uns hinweg. Im Inselradio hören wir später von überschwemmten Kellern und Straßen.


Dann geht es ´mal wieder weiter an die Südküste und die Ostküste in wunderschöne Buchten und Häfen. In Puerto Campos steht das nächste Fussballspiel  (Deutschland verliert gegen Tschechien 1:2) auf dem Programm. Mit uns sitzen einige andere Deutsche vor dem Fernseher und es wird viel diskutiert.


Über weitere schöne Buchten kommen wir nach Puerto Christo. In der Nähe des Hafens gibt es eine wunderschöne Grotte und die sehen wir uns selbstverständlich an. Wir haben den 16. Juni und man merkt, dass die Urlaubszeit begonnen hat, denn es ist jetzt überall sehr voll.

Dann nehmen wir Abschied von Mallorca  und segeln nach Menorca.


Wir ankern wieder in schönen Buchten, lernen Klaus und Christiane kennen  und bekommen auch hier wieder gute Tips. Die Nordküste Menorca´s ist sehr felsig und dünn besiedelt, aber auch hier findet man schöne Plätze zum ankern und übernachten.



Cala de Addaija, Menorca

Als wir die Bucht von Mahon anlaufen, wird die OLE PINELLE furchtbar durchgeschüttelt, es steht eine ordentliche Welle vor der Einfahrt, aber dann wird es wieder ruhiger und wir finden wieder einen schönen Ankerplatz. In Mahon wird ´mal wieder Proviant gebunkert und eine neue Gasflasche müssen wir auch haben. Am Abend geht es zum Fussball (Deutschland spiel gegen die Türkei 3:2). Im Restaurant lernen wir Klaus und Heidi kennen. Sie sind auch mit ihrem Schiff unterwegs. Aber außer uns vier Deutschen sind nur Spanier im Lokal die natürlich für die Türkei sind. Es macht viel Spass. Wir werden eingeladen, am nächsten Abend wieder zukommen. Das Spiel Spanien gegen Russland endet mit einem Sieg für Spanien und dann geht die Post ab. Ganz Mahon ist auf den Beinen und in der ganzen Stadt wird gefeiert, als wäre die EM schon gewonnen



Cala Fornells, Menorca

Dann heißt es Abschied nehmen von den Balearen. Der Wetterbericht sagt uns 0-4 Bft. Wind aus  West an  und um 8:30 Uhr heißt es Leinen los. Anfangs läuft es wunderbar, aber dann frischt der Wind doch mehr auf und es gibt hohe Wellen. Wir sind zwar schneller in Sardinien als gedacht (190sm/34 Std.) aber mich packt leider wieder ´mal die Seekrankheit. Der Mistral hat uns immer ´mal wieder im Griff.


In einer Bucht bei Alghero fällt der Anker und dann wir erst ´mal „Badeurlaub“  gemacht.

 



Alghero, Sardinien

Nach 2 Tagen gehen wir in den Hafen nach Alghero und machen die OLE PINELLE direkt an der Pier an der Altstadt fest. Wir schauen uns die wunderschöne Altstadt an, machen einige Einkäufe und dann wird die OLE PINELLE tüchtig geschrubbt und entsalzt.


An der Westküste segeln wir dann nordwärts. Die Küste ist schroff und steil, aber hin und wieder gibt es auch kleine Buchten mit weißen Badestrand.


Durch die Passagio della Pellosa gelangen wir in eine wunderschöne türkisblaue Bucht, wo dann für die Übernachtung der Anker fällt. Das ist Karibik-Feeling. 


Wir sind jetzt an der Nordküste Sardinens angekommen und suchen weitere schönen Ankerbuchten auf, meist direkt neben einem Yachthafen, wo wir dann mit unserem Dinghi anlegen können um an Land zu gehen.


In Castelsardo lernen wir Klaus und Margot kennen, die im Sommer immer im Mittelmeer unterwegs sind. Wir klönen und tauschen Bücher, und schon wissen wir wieder einige nützliche Sachen für unsere Weiterreise.


Über weitere schöne Buchten gelangen wir nach Porto Pozzo. Hier treffen wir Heinz und Karin (TO-Freunde). Wir lernten sie in Gruissan kennen. Jetzt wollen sie Sardinien umsegeln und dabei einen Hafen zum überwintern suchen. Da der Wetterbericht für die nächsten Tage viel Wind angesagt hat, gehen wir an eine Ankerboje (kostenlos). Hier haben wir es trotz Sturm sehr gemütlich. Einige Ankerlieger haben große Probleme, weil die Anker nicht halten.
Als das Wetter ruhiger wird machen wir uns auf ins Maddalena –Archipel, das aus mehreren Insel besteht, mit wunderschönen Bade-und Ankerbuchten. Aus der Ferne sehen wir den „Bären von Palau“, eine etwa 13m hohe Felsformation in der Form eines schreitenden Bären.



Der Bär von Palau

Im Golfo di Arzachena neben dem Yachthafen von Cannigione fällt dann der Anker. Da der Wetterbericht wieder viel Wind verspricht, kommt das Ankerreitgewicht, dass unsere Freunde Ardi und Franzi uns zu einem gemeinsamen Ostseetörn mitbrachten, wieder zum Einsatz. Nachts haben wir dann starken Wind (6-7 Bft.), aber unser Anker hält wunderbar. Wir bleiben ein paar Tage und lernen Norbert und Elsbeth kennen. Sie wohnen von Oktober  bis März in Südafrika und von April bis September sind sie mit ihrem Cat im Mittelmeer unterwegs. Wir haben einen wunderschönen Klönabend und dann geht´s nach Porto Cervo an die Costa Smeralda.


Porto Cervo

Laut Seekarte kann man im nördlichen Teil des Hafens ankern (kostenlos), und das machen wir und einige andere Segler mit  uns. Gegen Abend kommt dann eine Megayacht nach der anderen an die Pier. Wir fahren mit dem Dinghi an Land und schauen uns den Ort an. Es ist wunderschön hier. Am nächsten Morgen kommt ein Schlauchboot längsseits und wir werden höflich gebeten, an einer Boje festzumachen (sehr teuer). Wir ziehen es vor weiter zufahren und finden wieder wunderschöne Ankerplätze.

In Olbia werden unsere Vorräte wieder ´mal aufgefüllt, denn hier gibt es in der Nähe unseres Liegeplatzes einen großen Supermarkt. Wir sind kaum wieder an Bord , da bezieht sich der Himmel und nach 6 Wochen regnet es ´mal wieder. Ein Wolkenbruch mit einem kräftigen Gewitter geht über uns hinweg, aber nach einer Stunde scheint die Sonne wieder. In der Nacht wird es sehr windig und Franz hält Ankerwache. Am nächsten Morgen ist an der sehr baufälligen Pier von Olbia ein freier Liegeplatz und den nehmen wir in Besitz um uns die Stadt anzusehen und ´mal wieder eine schöne Pizza zu essen. 


An der Ostküste Sardiniens  geht es dann weiter Richtung Süden. Die Ankerbuchten sind an der Ostküste etwas seltener. Wir wollen nach Arbatax, aber im Hafen von  Canonne einen Zwischenstop einlegen. Dieser Hafen ist uns dann aber doch zu eng und wir beschließen nach Arbatax durch zufahren. Wir kommen erst kurz vor Mitternacht an und finden einen schönen Ankerplatz vor dem Hafen.


Um Mitternacht hat mein Skipper dann Geburtstag und eine Flasche Sekt wird geköpft.

Am nächsten Morgen fahren wir in den Hafen und schauen uns das Städtchen an. Es gibt eine Schmalspurbahn, die von hier in das Innere der Insel nach Mandas fährt(160Km/5Std proStecke). Die „Tour mit Menü“  buchen  wir für den nächsten Tag am kleinen Bahnhof dann gehen wir in ein nettes Restaurant und es gibt ein Geburtstagsmenü. Am nächsten Morgen um 7:30 Uhr stehen wir pünktlich am Bahnhof. Die Bahn stammt noch aus dem 2. Weltkrieg, ist also schon ganz schön betagt und mit Geschnaufe und Geratter geht es durch eine atemberaubende Berglandschaft. An kleinen Bahnhöfen steigen immer mehr Passagiere zu. Am vorletzten Bahnhof steigen dann bis auf uns und weitere 6 Leute alle aus. Die letzten 30 km sind landschaftlich ganz anders, es ist hügelig aber alles sieht sehr trocken aus. Hin und wieder sieht man ein paar Bäume unter denen sich die Schafherden im Schatten aneinanderdrängen. Es gibt auch kleine Weinberge, Melonenfelder oder  Olivenbäume, die mühselig beackert und bewässert werden.

 


An der Endstation werden wir zwei von einem Auto abgeholt und zu einem eher privaten Restaurant gefahren. Christina, die Wirtin und ihre beiden Töchter verwöhnen uns mit sardischen Spezialitäten. Es ist alles sehr einfach aber es macht riesigen Spass. Wir sind die einzigen Gäste und mit Händen und Füssen und ein paar Brocken englisch können  wir uns ganz gut verständigen. Nach 2 Stunden werden wir zum Bahnhof zurück gebracht, und in einer 5- stündigen Schaukelfahrt geht es zurück nach Arbatax.


Am nächsten Morgen wird Diesel nachgetankt und dann gehen wir wieder in die Ankerbucht. Wir treffen auch auf ein deutsches Schiff, es ist die LORBAS mit Christiane und Dieter an Bord. Sie kommen aus Mainz und verbringen die meiste Zeit des Jahres auf Ihrem Schiff. Wir verabreden uns zu einem gemütlichen Klönabend, bekommen wieder reichlich Tips für unsere Weiterreise, und dann werden auch gleich wieder Bücher getauscht.
Am nächsten Morgen wird dann der Anker gelichtet und über einige schöne Ankerbuchten geht es nach Cagliari.



Cagliari

Unterwegs probieren wir unsere neue Angel aus und haben tatsächlich Glück. Eine Spinnenqueise hängt an der Angel, die meinen  Skipper dann mit ihrem Stachel in die Hand piekst. In meinem schlauen Fischbuch lese ich dann, dass dieser Fisch einen giftigen Stachel hat und das Gift zu Lähmungserscheinungen führen kann. Ach du Schreck, was nun? Von den Lähmungserscheinungen hat der Franz nichts verspürt aber für die nächsten Tage war die Hand dann sehr geschwollen. Der Fisch soll sehr wohlschmeckend sein, aber vor Schreck hat Franz ihn leider ins Wasser zurückbefördert.


Nach den schönen sauberen Ankerbuchten sind wir ganz schön geschockt über die Hafenbrühe von Cagliari, aber wir müssen unsere Vorräte wieder ´mal ergänzen und in kleineren Orten ist das immer etwas schwierig. Aber in Cagliari bekommen wir alles was wir benötigen. Wir bleiben ein paar Tagen, schauen uns die Stadt an und natürlich steht wieder eine leckere Pizza auf dem Speiseplan.


Dann geht´s zu Südostspitze Sardiniens nach Capo Carbonara. Wir übernachten in einer schönen Bucht und starten am nächsten Morgen gegen 7:30 Uhr nach Sizilien. Und diese Überfahrt (160sm/31Std.) ist dann eine etwas ruhigere Nachtfahrt als die nach Mallorca oder Sardinien.

Am nächsten Nachmittag machen wir an einer Ankerboje im Hafen von Trapani/ Sizilien fest. Hier bleiben wir einige Tage. Trapani ist ein Fährhafen, aber die Fähren fahren immer langsam an den ankernden Sportschiffen vorbei.



In Trapani

Am zweiten Abend, es ist schon dunkel und wir haben es uns in der Plicht gemütlich gemacht, hören wir weit hinter uns ein lautes Geräusch, das vom Wasser kommt. Durch unser Fernglas sehen wir, dass eine Tragflächenfähre auf den Wellenbrecher neben der Hafeneinfahrt gedonnert ist.  Es dauert keine 5 Minuten, dann ist der Hölle los.

Rettungsboote und Polizeiboote rasen zum Unglücksort. Am nächsten Tag erfahren wir das ca.150 Personen an Bord waren, die zum Teil schwer verletzt wurden und dass es ein ähnliches Unglück vor fast genau  einem Jahr schon einmal gab.



Fährunglück Trapani

Wir bleiben noch ein paar Tage um die Stadt anzuschauen und fahren mit einer Seilbahn auf den „Hausberg“ von Trapani (über 800m hoch). Auf dem Berg liegt ein wunderschöner alter Ort den wir durchstreifen. Nach der Wärme in der Stadt ist es  hier angenehm und die Aussicht ist grandios. Am letzten Abend in Trapani können wir eine Mondfinsternis beobachten und um Mitternacht gibt es ein riesiges Feuerwerk.


Am Morgen machen wir uns auf nach Marsala. Von hier aus wollen wir Richtung Afrika starten. Hört sich das nicht toll an.


Unserer Wecker schmeißt uns ungnädig um 3:30 Uhr aus der Koje und um 4:00 sind die Leinen los. Das Wetter ist ruhig und es ist Vollmond. Hin und wieder treffen wir unterwegs auf Großschifffahrt und nach fast 16 Std. (ca. 90sm) fällt unser Anker vor dem Hafen von Kelibia/Tunesien.


Über Funk und auch über Handy können wir leiden keinen Kontakt zum Einklarieren bekommen, aber das Wetter ist ruhig und wir bleiben in der Ankerbucht. Am nächsten Morgen bekommen wir immer noch keinen Kontakt und so fahren wir einfach in den Hafen, wo wir von netten Menschen in Empfang genommen werden.


Zum Einklarieren kommen zwei Beamte an Bord, die sehr freundlich sind und es müssen einige Formulare ausgefüllt werden. Einer der Männer schaut sich noch kurz im Schiff um, und damit ist alles erledigt. Kelibia ist ein Fischereihafen mit ein paar provisorischen Liegeplätzen für Sportboote. (Liegegeld ca. €4,00 pro Nacht incl. Strom+ Wasser). Es ist ziemlich schmutzig im Hafen und auch im Ort liegt viel Müll herum. Aber das ist auch kein Wunder, denn es gibt nirgends Mülleimer.


Jetzt sind wir ganz gespannt auf Hammamet. Und so fahren wir am nächsten Morgen weiter. Hammamet ist ein gepflegter Yachthafen der sehr professionell geführt wird. Wir machen einen Vertrag für einen Liegeplatz für den Winter. Unser Liegeplatz ist Klasse. Wir haben nette Nachbarn. Pat und Richard kommen aus England, gegenüber liegen Bess und Paul aus North-Carolina/USA. Alle vier haben uns gleich die wichtigsten Sachen (Supermarkt, Gemüsemarkt u.s.w.) gezeigt. Deutsche Segler haben wir in den paar Tagen noch nicht kennen gelernt und Eva und Wolfgang Reichstein, die TO-Stützpunktleiter hier in Hammamet, kommen bald aus Deutschland zurück.


Wir hoffen, dass wir hier eine schöne Winterzeit haben werden und grüssen Euch alle ganz herzlichst,


 Franz und Hannelore von der OLE PINELLE


Waschtag auf der Ole Pinelle



18.06.08-27.06.08 Menorca
28.06.-05.08.08 Sardinien
06.08.-17.08.08 Sizilien
ab 18.08.08 Tunesien

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