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17.08.-11.10.2010 Syphnos GR.-Finike TR.    

 

Wir bleiben 4 Tage auf SYPHNOS und es bläst kräftig mit bis zu 7Bft. Durch die zwei Anker liegen wir hier aber sehr sicher. Von Angelika und Klaus bekommen wir viele nützliche Tipps über Griechenland und die Türkei. Sie sind schon seit 5 Jahren hier unterwegs. Da in 4 Tagen der nächste Meltemi erwartet wird, und wir noch ein bisschen weiter kommen wollen, raten sie uns über IOS nach ASTYPALAIA zu gehen.

 

Auf IOS machen wie dann direkt im Stadthafen fest. In unserem Reiseführer steht, IOS wäre die Insel der Rucksacktouristen. Das können wir nur bestätigen, so viele Leute mit einem Rucksack haben wir noch nirgends gesehen.

 


 

Die Einfahrt nach IOS

 

  

Gleich neben der Pier für die Segler ist der Fähranleger, und hier ist immer ein großes kommen und gehen, wenn die Fährschiffe ankommen und abfahren, Für uns wird es dann etwas ungemütlich, denn die Fähren nehmen keine Rücksicht auf die Sportboote und verursachen beim an- und ablegen einen fürchterlichen Schwell. Die OLE PINELLE und wir werden ganz schön durchgeschüttelt. Wir haben hier Gelegenheit unsere Vorräte wieder zu ergänzen, denn es gibt einen gut sortierten Supermarkt.

 

  

 

W  ir machen uns auf den Weg nach Astypalaia, in eine große geschützte Ankerbucht, denn der nächste Meltemi hat sich angemeldet. Die Überfahrt fängt ganz gemütlich an, aber auf halbem Weg geht der Wind dann auf 6-8 Bft. hoch und es gibt sehr ungemütliche kurze Wellen. Als wir in die Bucht einlaufen, wird es aber gleich wieder ruhiger. Laut Törnführer gibt es hier nur eine kleine Taverne und ein paar Häuser und es soll hier sehr ruhig sein. Aber nicht heute Abend!!! Vor uns ist eine Charterflotte mit etwa 20 Schiffen eingelaufen und am Abend gibt es dann Discomusik. Die Pier ist also voll belegt und wir suchen uns einen guten Ankerplatz für die Nacht.

 

 


Liegeplatz vor Alexis Taverne


 

 

A m nächsten Morgen sind wir dann ganz alleine in der Bucht. Die Flotte ist bereits wieder unterwegs. Wir gehen Anker auf und an die Pier bei der Taverne. Man kann hier kostenlos festmachen, dafür wird erwartet, dass man in der Taverne etwas verzehrt. Alles ist sehr einfach hier, aber die Wirtsleute geben sich viel Mühe.

 


Alexi der Wirt und Sophia die Bedienung,

 

Sophia kommt aus Marokko und führt uns einen Bauchtanz vor.

 

 

  T      ja, und dann sind wir 8 Tage hier, weil es wieder viel Wind gibt. Wir freunden uns ein bisschen mit der Familie in der Taverne an und haben viel Spaß. Alexi bietet uns an den Winter hier kostenlos zu verbringen. Wasser und Elektrizität können wir von ihm haben. Aber das ist uns dann doch zu einsam. An dieser herrlichen Bucht leben etwa 20-25 Menschen (fast alle im Rentenalter) und viele Ziegen, Schafe, Hühner und Kaninchen. Die Ziegen und Schafe haben alle kleine Glöckchen um und überall ist es leise am bimmeln. Am Morgen werden wir immer vom Geschrei der Hähne geweckt.  

 

 

Nach 8 Tagen sagt uns der Wetterbericht dann etwas ruhigeres Wetter an, und wir machen uns auf den Weg nach Kalymnos unserem letzten Hafen in Griechenland. Als wir aus unserer Bucht auslaufen haben wir noch ordentlich Wellen vom Vortag, aber da müssen wir nun einfach ´mal durch. Es geht nach Kalymnos.

 

       

Auf Kalymnos

      


 



 

Hier decken wir uns noch mit einigen Lebenmitteln ein, die es angeblich in der Türkei nicht geben soll. Unser Liegeplatz an der Stadtpier von Kalymnos ist sehr laut und ungemütlich, und so geht es gleich am nächsten Tag weiter in die Türkei. Kurz vor Bodrum wird die Gastlandflagge gewechselt. Die griechische Flagge wird verstaut, und jetzt weht die türkische unter der Saling. Wir ankern über Nacht in einer Bucht direkt bei Bodrum und am nächsten Morgen geht es dann in die Marina zum Einklarieren. Dafür braucht man hier einen Agenten, der die ganze Anmeldung übernimmt. Dafür werden € 130,00 verlangt. Naja, so will halt jeder etwas vom Kuchen abhaben.

 

Wir waren vor ungefähr 12 Jahren schon einmal hier und sind mit unseren Freunden Franzi und Ardi mit einem Charterboot von Bodrum nach Mamaris gesegelt, aber Bodrum hat sich sehr verändert und es wurde viel neu gebaut, so dass wir kaum etwas wieder erkennen. Wir erkunden die Stadt und gehen auf den großen Obst- und Gemüsemarkt. Märkte sind für uns immer wieder schön. Ein Händler spricht uns auf deutsch an und erzählt uns ganz Stolz, dass er etliche Jahre in Berlin gelebt hat, dann aber wieder hierher zurück gekommen ist. Seine beiden Kinder sind aber noch in Deutschland und wollen wohl auch bleiben. Sein Sohn ist Ingenieur und seine Tochter ist Lehrerin.

 

 

 

W  as sehr angenehm auffällt ist, dass man im Basar oder auch sonst unterwegs nicht mehr von den Händlern angesprochen wird, um etwas bei ihnen einzukaufen.

 

  

Die Marina von BODRUM ist sehr modern, aber dafür sind die Liegekosten mit € 46,00 für OLE PINELLE auch nicht gerade günstig. Hier warten wir auf unsere Kinder aus der Schweiz die uns für 2 Wochen besuchen kommen.

 

Wir mieten uns einen Leihwagen, um sie vom Flughafen (ca. 40Km entfernt) abzuholen.

 

 

Gökova-Golf

 

 

  E  inen  Tag bleiben wir noch in Bodrum, dann geht es mit unseren Kindern in den Gökava-Golf


  

In der Bucht Cökertme Koyu


Lasse, der Schlauchbootkapitän


Immer wieder ab ins Wasser


Steuermann Lasse

 

Märchenstunde mit der Mama


Land in Sicht



Unser Bordfotograf

 

U nser kleiner Enkel ist eine richtige kleine mutige „Wasserratte“. Am liebsten mag er von der Badeplattform oder sogar vom Deck aus ins Wasser springen.

 

Pamukkale + Hierapolis

M    it einem Bus fahren wir zusammen nach Pamukkale und Hierapolis.


 

Die Kalksinterterrassen von Pamukkale


 

I  n einem Quellteich auf der Hochebene entspringt einen mineralreiche Süsswasserquelle und ergießt sich ins Tal. Das warme, kalk- und kohlensäurehaltige Süsswasser strömt über die Felsen, auf denen sich in Millionen von Jahren eine mehrere Meter dicke Schicht aus Kalksinter aufgebaut hat, die einem schneeweißen, steinernen Wasserfall ähnelt.

 

   



Hier kann man selbstverständlich auch baden.


In der Antike nutzten schon die Römer das warme Quellwasser, indem sie Thermalanlagen um die Quelle bauten und so entstand die Stadt Hierapolis. Die Ruinen von Hierapolis liegen gleich oberhalb der Terrassen und können auch besucht werden.

 

Selbstverständlich wird auf dieser Tour, wie auf vielen anderen Reisen, auch eine Teppichfabrik besucht.

 




Diese beide jungen Damen kommen aus Jordanien und machen in Bodrum Urlaub.

 

Wir haben sehr viel Spaß und die Zeit mit unseren Kindern geht viel zu schnell vorbei. Tja und dann heißt es Abschiednehmen und sie fliegen zurück in die Schweiz.

 

Unser Törn geht weiter an der türkischen Küste entlang. Wir machen einen kleinen Abstecher auf die Insel Symi. Dort ankern wir 2 Tage in der Bucht von Panormitis vor einer schönen Klosteranlage.



In der Klosterbäckerei gibt es leckeres Brot.

Die Bucht von Panormitis

 

 

 

A uf der Weiterfahrt geht es dann in weitere schöne Buchten.


  

Die Bucht von Ciftlik.

 


Der Schatten der OLE PINELLE auf dem Meeresgrund,

 


Bestas Limani


 

 

Sie bringen uns Obst+ Gemüse direkt ans Boot und machen unsere Achterleine am Felsen fest

 

 In der Bestas Limani sind wir ganz alleine. Sie ist sehr eng und wir müssen eine Heckleine zum Ufer ausbringen. Das ist aber gar kein Problem, denn es kommt ein kleines Motorboot längsseits. Ein Mann und eine Frau bieten frisches Obst und Gemüse, Brot und sogar Eis zum Kauf an. Aber erst einmal fahren sie an Land und machen unsere Leine fest. Wir kaufen etwas Obst und Eis und frisches Brot und für unser Frühstück am nächsten Tag bestellen wir auch gleich frisches Brot. Das Brot wir uns dann am nächsten Morgen ofenwarm vorbei gebracht.

 

 

Dann geht es weiter nach Kas. Die erste Nacht ankern wir in Bucak Denizi. Hier entsteht die neue Marina von Kas.

 


 

Bucak Denizi, im Hintergrund die neue Marina

 

Die Steganlagen sind schon fertig. Jetzt müssen wohl nur noch die Hafengebäude fertig gestellt werden. Am Abend machen wir einen kleinen Spaziergang in den Ort. Kas ist sehr touristisch, aber auch sehr gemütlich mit den kleinen Gassen und alles ist schön grün.

 

Am nächsten Morgen fahren wir in den sehr vollen Hafen von Kas. Wir wollen und müssen auf die kleine griechische Insel Kastellorizon. Da unser Visum für die Türkei nur bis Anfang Dezember gilt, wir aber erst Mitte Dezember ausreisen, machen wir eine Tour mit einem Ausflugsdampfer auf die Insel. Uns kommt es hier vor wie Helgoland, nur kleiner. Es gibt Duty-Free-Shops und einige Restaurants am Hafen. Wir machen einen kleinen Spaziergang und ein paar Einkäufe, dann geht es wieder zurück nach Kas. Wir haben unseren Stempel im Pass und haben kein Problem bis zu unserer Abreise nach Deutschland.

 

Wir haben uns unterwegs von einigen anderen Seglern überzeugen lassen, dass der neue Hafen von Alanya wohl nicht so ganz sicher sein soll, sogar die Mole  soll durch Sturm beschädigt sein. Da wir im Winter wieder einige Wochen nach Deutschland fliegen wollen, haben wir uns entschieden nach Finike zu gehen.

 

Unser letzter Ankerplatz vor Finike ist die Bucht von Kekova. Hierher haben wir bei einem Hotelurlaub im Dezember 2005 in Kemer eine Tagestour mit einem Ausflugsdampfer gemacht. Damals haben wir schon beschlossen, mit der Ole Pinelle hierher zu kommen.

 

Kekova Adasi

 Am Ufer und sogar auf dem Wasser sieht man Ruinen und Sarkophage aus lykischer Zeit.


Sarkophage und Felsengräber


Und an der Nordküste der Insel Kekova kann man im glasklaren Wasser Balikent, eine im Meer versunkene Stadt sehen. Man vermutet, dass es sich um eine lykische Siedlung handelt, die vom steigenden Meeresspiegel des Mittelmeeres überflutet wurde. Unter der Wasseroberfläche sind eingestürzte Wände und grosse Terrakottagefäße zu sehen, die auf dem Meeresgrund verstreut sind.



Morgens um sieben in Kekova


 

So und dann geht es in unseren „Winterhafen“ nach Finike. Wir sind schon sehr gespannt.

 

In der Marina von Finike werden die Dieseltanks noch ´mal voll getankt. Dann kommen 2 Marineros mit ihrem Schauchboot und fahren uns voraus zu unserem Liegeplatz, wo sie uns beim festmachen helfen. Wir lernen auch gleich unsere Nachbarn kennen. An der Backbordseite Tom und Nicolette aus England und an Steuerbord Peter aus der Schweiz.

 

Bei Tom ist am nächsten Tag Faik der Segelmacher an Bord. Wir verabreden mit ihm gleich einen Termin, denn wir möchten unseren Sonnenschutz „aufrüsten“.

 

Faik ist „ein Hans Dampf in allen Gassen“. Er hat die kleine Segelmacherei, einen Laden für Bootzubehör außerdem hat er ein Restaurant und er organisiert auch Touren in die Umgebung. Wir melden uns gleich für eine Kanutour mit anschließendem Barbeque an. Per Auto werden wir und noch weitere 10 Mitfahrer ca. 15 km ins Binnenland gefahren. Zuerst zeigt man uns die Ruinen von Limyra.


Die Ruinen des Theaters von Limyra

 

Dann geht es an einen kleinen Bach, wo einige Leute mit den Kanus uns erwarten. Es macht einen tollen Spaß und wir lernen gleich wieder einige Nachbarn aus dem Hafen kennen.


 


Faik fährt selbstverständlich auch mit.

 

Der Bach und damit unsere Bootstour mündet direkt ins Mittelmeer und am Strand ist schon ein Grillplatz aufgebaut.

 


Faik und Familie machen ein wirklich tolles Barbeque


Es gibt leckere Makrelen, Hühnchenspieße, Gemüsesalat, Nudelsalat und gebackene Kartoffeln. Faik´s ganze Familie hilft mit und es ist ein gelungener Abschluss der Tour.

 

Wir haben beide das Gefühl hier werden wir wieder einen schönen Winter verbringen.

 

Und damit bis bald ´mal wieder

herzliche Grüße von der

OLE PINELLE-Crew

Franz + Hannelore.

Finike, 11.10.2010

 

PS. Wir möchten uns ganz herzlich bedanken für die vielen lieben Grüße die uns per SMS oder E-Mail erreichen.

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