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   Die Ballade von OLE PINELLE

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13.05.-30.06.09 Hammamet-Tun. Ostküste    

29.05.-07.06.2008  El Kantaoui        35°53,31N      010°36,12E
 
 
 Unsere Reise an der Ostküste Tunesiens führt uns als erstes in das Ferienzentrum von El Kantaoui.
Der Hafen ist umgeben von Apartmenthäusern, Restaurants und Souvenirshops.
 
 
Ausflugsschiff für die Touristen in Port El Kantaoui
 
 
 
Im Hafen von El Kantaoui
 
 An einer Pier liegen Ausflugsschiffe aber viel Tourismus gibt es noch nicht. Trotzdem wird es
Abends recht laut, denn El Kantaoui feiert 30-jähriges Jubiläum und am Abend schallt sehr
laute Technomusik über den ganzen Hafen.
 
 
In El Kantaoui
 
 
Wir treffen hier Oskar und Monika auf ihrer SY „NIXWIEWEG“ und auch Sepp treffen wir
wieder. Wir trafen sie alle auf Pantelleria und jetzt wird auf der OLE PINELLE bei einem guten
Glas Wein schön „Wiedersehen „ gefeiert.
 
 
Die Medina in Sousse
 
 
 In den folgenden Tagen sehen wie uns die nahe gelegene Stadt Sousse an, wo wir auch unsere
Einkäufe machen können. Außerdem gibt es eine große Medina, die wir einige Male durchstreifen.
 
 Der schöne, weiße Strand von El Kantaoui ist nur etwa 300 m entfernt und wir machen herrliche
Strandwanderungen. Dann geht es weiter nach Mahdia
 
 
07.06.- 11.06.2009 Madia     36°29,8N        011°04,1E
 
 
 Mahdia ist ein Fischereihafen mit einigen Liegeplätzen für Sportboote direkt bei der Garde
Nationale.Als wir anlegen, sind uns wie fast überall die immer freundlichen Beamten sehr behilflich.
Wir liegen hier also unter Polizeischutz. Mit uns liegen noch zwei französische Segler an der Pier.
 
 
Im Fischereihafen von Mahdia
 
 
 Im Ort gibt es einen alten Markt und den besuchen wir natürlich am nächsten Tag. Wir kaufen frischen Fisch, Fleisch, Obst, Gemüse und Gewürze. Außerdem bieten hier einige Frauen selbstgebackenes Fladenbrot an.
 
 Bei uns steht jetzt sehr viel Fisch auf der Speisekarte. Wir essen Doraden, Zahnbrassen, Heringskönig, Thunfisch, Schwertfisch, Sardinen, Makrelen, Seezungen und allerlei Krustengetier.
 
 Natürlich gibt es auch Tintenfisch á la Brunhorn.
 
 Hier das Rezept:
Werner´ s gefüllte Tintenfische mit mediterraner Hackfleischfüllung:
 
Zutaten für 4 Personen:
 
4 mittlere Kalmare (a70g)
Salz + Pfeffer
3 EL Olivenöl
½ Zwiebel
1 EL Petersilie grob geschnitten
2 Tomaten
5 EL Fischfond
 
Füllung für die Tintenfische:
 
1 ½  Zwiebel
3 Knoblauchzehen
2 TL Olivenöl
250 g. Feta
250 g Hackfleisch (in Tunesien gern vom Lamm)
3 EL Parmesan gerieben (auch mit Peccerino sehr lecker)
1 Eigelb
3 EL Semmelbrösel
Basilikum
Salz + Pfeffer
 
Zubereitung:
1. Kopf und Arme der Kalmare mitsamt dem Eingeweide aus dem Körperbeutel ziehen, durchsichtiges Fischbein entfernen.
Die Tintenfischarme waschen und grob zerkleinern, den Rest bis auf die Körperbeutel entsorgen.
Körperbeutel innen + außen waschen und die braunviolette Haut abziehen.
 
2. Für die Füllung Zwiebel + Knoblauch schälen, klein schneiben und im Öl glasig dünsten. Basilikumblätter waschen abtropfen lassen und klein schneiden.
Basilikum mit Zwiebel, Knoblauch, zerbröckeltem Feta, Parmesan, Eigelb und Semmelbröseln mischen. Mit Salz + Pfeffer würzen. Mit dem Hackfleisch mischen.
 
3. Backofen auf 160° vorheizen. Tintenfischbetel füllen, mit Salz + Pfeffer würzen. In einer Pfanne in 2EL Olivenöl rundherum braun anbraten und in eine feuerfeste Form geben.
 
Soße zu den Tintenfischen:
 
4. Tintenfischarme im übrigen Olivenöl kurz anbraten. Zwiebel schälen, in Würfel schneiden, 4 Tomaten, Zwiebel hinzufügen und kurz mitbraten. Mit Salz, Pfeffer + Petersilie würzen mit dem Fischfond ablöschen und über die Tintenfische in die Form geben.
 
5. Form in den Ofen geben und etwa 15 Min. durchziehen lassen.
 
Dazu passt gut Baguette oder Reis.
 
Unser Sohn würde jetzt sagen: Very lecker!!!!
 
 
Leckeres Krustengetier gab es auch.
 
 
 
 Aufdem Markt lernen wir Anette, Souad und Jemil kennen. Souad ist Tunesierin, lebt aber schonüber 20 Jahre in Deutschland (Hamburg). Sie hat sich anlässlich ihres 40. Geburtstages einfach für 2 Wochen aus Deutschland „verdrückt“.
 
 
 
Mit Anette, Souad + Jemil am „Cap Afrique“ in  Mahdia
 
 
 Aber ihre Freundin Anette und ihr Sohn sind einfach zu ihrem Geburtstag für 3 Tage hierher geflogen, um sie zu überraschen. Sie zeigen uns einen gut sortierten Supermarkt, und am nächsten Tag besuchen sie uns an Bord. Sie hat sich für ihren Aufenthalt hier ein Auto gemietet und zeigt uns ihre Heimatstadt. Mit grossen Augen bestaunen wir ein Villenviertel. Wir stellenfest: Auch in Tunesien gib es reiche Leute. Da Souad einen deutschen Pass hat, und noch ein paar Tage Zeit hat, fährt sie mit uns die nächste Etappe bis nach La Chebba.
 
 
 
Mit Souad auf dem Törn nach La Chebba.   
 
 
 
11.06.09 La Chebba  36°13,1N        011°10,0E
 
 
Am Abend gehen wir in La Chebba zusammen lecker Fisch essen.
 
Nach dem Essen gibt es für Souad eine gemütliche Wasserpfeife   
 
 Wir verabreden uns noch für den Juli in Hammamet. Sie ist dann wieder für einige Tage in Tunesien. Am nächsten Morgen machen wir uns auf den Weg nach Sfax, unserem nächsten Hafen.Kurz vor der Einfahrt in den Hafen kommen uns tatsächlich 2 Segelboote entgegen. Sie segeln weiter an uns vorbei gen Norden.
 
 
12.06.-14.06.2009 Sfax         34°43.8N        010°46,1E
 
 
 Sfax ist ein reiner Fischereihafen und wir machen am Abend an einer ziemlich unordentlichen Pier zwischen den Fischerbooten fest. Wir sind hier das einzige Sportboot im ganzen Hafen. Die Fischer begrüßen uns sehr freundlich und wir haben das Gefühl, dass sie sich über unseren Besuch freuen.
 
 Am Morgen ab 4:30 Uhr ist dann Fischmarkt direkt vor unserem Schiff.
 
 
 
Im Fischereihafen von Sfax
 
 
 
 Wir versorgen uns wieder mit frischem Fisch und Scampis und dann geht es weiter unserem südlichsten Ziel, Djerba entgegen.
 
 
14.06-24.06.2009 Houmt Souk/ Djerba       33°53,1N        010°51,2E
 
 
 Das Meer ist blau wie ein Swimmingpool und hin und wieder kreuzen einige Delfine unseren Kurs oder sie begleiten uns einfach ein kleines Stück.
 
 
Kein Swimmingpool, sondern 1 qm Mittelmeer
 
 
 Djerba ist eine flache Insel, und kommt somit sehr spät in Sicht. Rund um die Insel ist auch das Wasser sehr flach und die Ansteuerungstonne liegt deshalb etwa 5 sm vor dem Hafen. Von dort führt ein ausgetonntes Fahrwasser in den Hafen von Houmt Souk. Gegen Abend kommen wir an und es kommen uns wohl 40 – 50 Fischerboote entgegen,  die zum fischen hinausfahren. Von den Fischerbooten wird uns freundlich zugewunken, und man begrüßt uns auf deutsch , italienisch oder französisch.
 
 Im Hafen machen wir wieder an einer Fischerpier fest. Es liegen etwa 12 Ausflugsschiffe, viele Fischkutter und ein Motorboot aus Belgien im Hafen.
 
 
Die Ausflugsschiffe in Houmt Souk
 
 
 
 
 Direkt neben der Ole Pinelle werden Netze geflickt und die Fischer und auch wir freuen uns über ein kleines Schwätzchen
 
 
 
 Es sind also nur zwei Gastlieger hier. Das wird sich wohl bald ändern., denn es wird ein Yachthafen gebaut. Als wir ankommen werden gerade die letzen Dalben in den Hafengrund gerammt, und bei unserer Abfahrt lagen schon die ersten Stege im Wasser.
 
 
Die ersten Stege kommen ins Wasser
 
Leider gibt es in Hafennähe keinen schönen Strand und so geht es per Taxi (ca 10-12 km für € 3,00)
zur Nordostecke Djerba´s zum Tourismuszentrum.mit vielen schönen Hotels und einem feinen,
schneeweißen Traumstrand.
 
 
Am Strand auf Djerba   
 
 
 
 
 Die Versorgungsmöglichkeiten im nahen Ort sind sehr gut, und wir verbringen einige schöne
Tage hier. Es gibt auch eine Wäscherei in der Nähe. Sofort wird alles was gewaschen werden
muß dort hingeschafft, am andern Tag wieder abgeholt und alles kann wieder sauber verstaut
werden.
 
Dann machen wir uns wieder auf de Rückreise.
 
 
24.06.-26.06.2009 Sfax         34°43,8N        010°46,1E
 
 
 Da es nicht viele geeignete Häfen für uns gibt, geht es wieder nach Sfax. Hier haben wir am
nächsten morgen ein leichtes Gewitter und das erste Mal seit Ostern regnet es. Aber nach einer
halben Stunde scheint schon wieder die Sonne. Wieder sind wir die einzigen Segler im Hafen.
 
 Am nächsten Morgens geht es wieder auf den Fischmarkt und unser Mittagessen ist wieder
gesichert.
 
 
Fischmarkt in Sfax.
 
 Wie auf der Hinreise nach Djerba geht es auch jetzt wieder durch flaches, teilweise
ausgetonntes Küstengewässer weiter nach La Chebba. Unterwegs kommen uns zwei Segler entgegen.
 
 
26.06.-27.06.2009 La Chebba          35°29,8N        011°04,1E
 
 
 Langsam wird unser Trinkwasser knapp, und wir haben Glück, denn auf einem Fischerboot neben
uns ist Rachid gerade am Wasser bunkern und wir können den langen Wasserschlauch auch
gleich mit benutzen.
 
 
Rachid verwöhnt uns mit frischem Fisch.
 
 
 
Franz macht noch ein paar schöne Foto´s, was Rachid viel Spaß macht, und aus lauter Freud
bringt er uns eine schöne Mahlzeit Fisch vorbei.
 
Wir bleiben nur über Nacht und am nächsten Tag geht es einen kurzen Schlag zurück
nach Mahdia.
 
 
27.06.-01.07.09 Mahdia        35°29,8N        011°04,1E
 
 
Kurz nachdem wir in Mahdia festgemacht haben kommt noch ein englischer Segler an. Bei einem
smaltalk erfahren wir, das die beiden Segler Hazel und Alister nächste Woche wieder nach
England zurück fliegen, weil sie noch arbeiten müssen. Sie beneiden uns glühends. Am Abend
stehen dann Gabi und Jörg vor unserm Schiff. Sie sind schon 5 Jahre mit einer großen
Reinke 15M unterwegs, die hier in Mahdia an Land liegt. Das Unterwasserschiff ist gestrichen
worden und einige kleine Reparaturen waren fällig. Nächste Woche soll Ihr Schiff wieder ins
Wasser. Wir trinken an Bord einen Cappuccino und am Abend treffen wir uns in einem Restaurant,
wo lecker gegessen wird, und dann wird bis nachts um 2:00 geklönt.
 
 Am nächsten Tag werden noch Bücher mit Gabi getauscht. Das ist ganz wichtig, denn langsam geht
die Lektüre an Bord zu Ende.
 
 
 Nachmittags legt direkt neben uns ein Fischer an und bringt ungefähr ein halbes Dutzend
Schwertfische an Land. Natürlich werden auch hier Fotos gemacht und wir bekommen
herrlich frische Schwertfischsteaks geschenkt. Man merkt das die Urlaubszeit beginnt, denn
am Abend kommen noch zwei Segler in den Hafen.
 
 
 
Ein guter Fang
 
 
 So, das war unser sonniger Juni an der tunesischen Ostküste. Die Temperaturen liegen jetzt am
Tag zwischen 30°-36°C und in der Nacht um 28°C. und wir sind froh, dass wir ein schönes
Sonnendach haben.
 
 
 Bis zum nächsten Mal  
Die OLE PINELLE`s
Franz  +  Hannelore
30.06.09
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