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08.06.-21.06.2010 Monastir- Hammamet    

Da unser Touristenvisum am abläuft, müssen wir zur Polizei am Stadtrand von Monastir und eine Verlängerung beantragen. Wir müssen  Kopien vom Pass, eine Bankbestätigung und eine Aufenthaltsbestätigung vom Hafen vorlegen und sollen uns in etwa 2 Wochen wieder melden. Das machen wir dann auch. Wir gehen nach 2 Wochen also wieder zur Polizei und unsere Aufenthaltsgenehmigung  muss nun eigentlich nur in den Pass gestempelt werden.  Aber da in Tunesien alles etwas anders läuft, schickt man uns zurück ins Zentrum um dort beim Finanzamt Gebührenmarken zu erwerben. Damit geht es wieder zurück zur Polizei und endlich bekommen wir unsere Stempel in den Pass. Unsere Aufenthaltsgenehmigung  gilt jetzt bis Ende Juni.
 
Vom Hotel gehen wir jeden Morgen nach dem Frühstück zur Werft, um die Fortschritte der Arbeiten am Schiff zu kontrollieren. Wir sind total begeistert von der Lackierung des Rumpfes. Das ist wirklich erstklassig gemacht.
 
 
Die Lackierung der Bordwand ist fertig.
 
 

Zwischendurch kommt Tarek und baut eine neue Welle und ein neues Lager ein.
 
Die Schleifarbeiten sind vorbei und wir gehen am an  Bord um zu putzen.
Und dass ist jetzt verdammt nötig. Der Schleifstaub ist durch die schmalen Schlitze am Niedergang ins Schiff gekommen und hat sich gleichmäßig überall verteilt.
 
 
Jetzt sind nur noch der Wasserpass, und das Deck nach.
 
 
Aber da ein paar warme Regentropfen (etwa 30°) fallen, wird erst `mal nur der Wasserpass fertig.
 
Aber dafür ist Ole Pinelle am 13.06. endlich nicht mehr Namenlos.
 

Franz klebt den neuen Schriftzug auf.
 
Und auch die Badeplattform, die unser Freund Jasper vor einigen Jahren gebaut hat, kann wieder montiert werden.
 
 

      Eine neue Nationalflagge muß natürlich auch noch her,
 
 
 
Das Deck wird Mitte Juni mit Antirutschfarbe gerollt und dann ziehen wir wieder auf der Ole Pinelle ein.
 
 
Zum Abschluss rollt Chemil noch Antifouling auf das Unterwasserschiff.
 
 
 

Um auch unter dem  Kiel malen zu können wird das Schiff mit einem Hydraulikzylinder angehoben, dabei bricht eine Auflage fast durch und es ruckt ganz schön im Schiff.  
 
Alles wird noch mal gesichert und dann wird die letzte Farbe unter dem Kiel aufgerollt.
 
Nun ist endlich alles fertig. Ole Pinelle wird mit einem riesigen Portalkran  wieder ins Wasser gebracht.
 
 
 
 
 
 
Der Motor wird gestartet, um auf einen Liegeplatz zu fahren, aber wir bemerken gleich, dass etwas mit dem Antrieb nicht stimmt. Die Krontrolllampe für den Motor leuchtet nicht und auch der Drehzahlmesser reagiert nicht1?!?!
 
 
Wir haben viel Glück, dass kaum Wind ist. Und so dümpeln wir langsam zu einem Liegeplatz  neben einem großen Katamaran. Nun ist `mal wieder guter Rat teuer. Was ist nicht in Ordnung? Tarek der Maschinenspezialist kommt an Bord und weiß auch nicht Recht was er davon halten soll. Es ist jetzt auch Feierabend und sehen wir ´mal morgen weiter.
 
Am nächsten Morgen macht Franz einen Tauchgang um nach dem Propeller zu sehen. Und dann sehen wir die Bescherung. Ein großes Stück Plastikfolie (in Skipperkreisen auch Propellerkiller genannt) hat sich um den Propeller gewickelt, und mit einem scharfen Messer muss alles mühselig entfernt werden.  Damit ist dann unser Antriebsproblem fast gelöst.
 
Wie gesagt, fast!!!!! Die Kontrolllampe und der Drehzahlmesser funktionieren immer noch nicht. Das kann eigentlich nur an der Lichtmaschine liegen. Also wird sie ausgebaut. Achmed fährt mit Franz in eine kleine „Werkstatt“ dort wird alles überprüft und gereinigt und für ganze € 3,10 ist alles erledigt.
 
 
 
Nun wird die Lichtmaschine wieder eingebaut, in der Hoffnung dass nun wirklich alles funktioniert. In unserem kleinen Motorraum ist das ganz schön schwierig.
 
Leider klappt es dann doch  nicht ganz, die Lichtmaschine ist jetzt zwar schön sauber, aber  sie funktioniert immer noch nicht.
 
Am Abend treffen wir Tarek unseren Motorspezi. Er ruft gleich einen Freund an, und der will am nächsten Tag kommen.
 
Samir repariert die Lichtmaschine
 
Am Mittag kommt er auf seinem Moped angefahren und holt die Lichtmaschine ab, und amAbend  kommt er zurück um alles zu montieren. Nach einigen Schwierigkeiten bei der Montage klappt es dann aber und endlich funktioniert wieder alles.
 
Am 19.06. fahren wir bei herrlichem Wetter zurück nach Hammamet und dort wird die OLE PINELLE von den Stegnachbarn ausgiebig bewundert.
 

Mit einer "runderneuerten" OLE PINELLE zurück in Hammamet  
 
So und nun müssen wir uns ordentlich sputen, damit wir auf unseren Sommertörn Richtung Griechenland-Türkei kommen. Wir müssen uns noch bei neu gewonnenen Freunden verabschieden und das wird nicht einfach sein, denn wir fühlen uns hier schon fast wie zu Hause.
 
Wenn wir jetzt weiterfahren wird es wahrscheinlich wieder etwas schwierig mit dem Internet und unsere „Berichterstattung“  wird wieder etwas seltener sein.
 
Bis dahin
  herzliche Grüße
Von den OLE PINELLE´s
Franz und Hannelore
Hammamet 21.06.10
 
 
 
 
 
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