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   Die Ballade von OLE PINELLE

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01.08.-31.08.09 Hammamet    

Himmel wie die Zeit vergeht, schon wieder ist ein Monat verstrichen, wir sind jetzt schon 1 Jahr hier und haben wieder einiges erlebt.   
 
Mohamed und Inge haben Ihren Urlaub in Ihrem Haus in Hammam Gezez bei Kelibia verbracht, natürlich haben wir uns wieder mit ihnen getroffen und es gab viel zu erzählen
 
 
 
Inge mit ihrer Tochter und ihrem Schwiegersohn
 
Mohamed mit seinem Bruder
 
Auf der Dachterrasse bei Inge + Mohamed
 
Mit einem Leihwagen haben wir die Umgebung von Hammamet erkundet, natürlich mit Ali als Reiseleiter. Und wenn man mit einem Tunesier unterwegs ist, bekommt man natürlich viel mehr zu sehen.
 
Immer wieder werden unterwegs Stopps eingelegt, weil Ali Bekannte und Freunde trifft.
 
 
 
 
Bei einer Freundin gibt es frische Ziegenmilch und Pfefferminztee.
 
Ein Acker wird gepflügt
 
Alles ganz schön mühselig. Aber trotz der schweren Arbeit sind die Menschen gut ´drauf und auch hier gibt es einen leckeren Pfefferminztee.
 
 
 
Dann besuchen wir Ali´s Freund Mohamed, er wohnt mit seiner Familie in einer tollen Villa. Wir sind total überrascht von der Größe und der Ausstattung des Hauses. In Tunesien ist es, wie in vielen anderen moslemischen Ländern üblich, sein Haus mit einer Mauer zu umgeben. So kann man natürlich nicht sehen was für schöne Häuser sich hier verbergen.
 
Das Haus von Ali´s Freund Mohamed
 
 

 
 
Wir besuchen  einen Freund von Ali, der in einer Gärtnerei arbeitet. Hier werden die Pflanzen für die Hotels und für die schönen Gärten der Villen gezogen.
 
 
 
 
 
 
 
 
Auf dem Heimweg treffen wir dann noch eine Bekannte von Ali. Sie ist mit ihren Kindern unterwegs und wie man an den Bildern sieht ist sie nicht so wohlhabend.
 

 
 
 
 
Dann wird Franz wieder von Ali als „Hilfsfotograf“ angeheuert und wir gehen ´mal wieder Hochzeit feiern. Die Familie und das ganze Dorf feiern mit und so sind ungefähr 300 Gäste da. Bei dieser Hochzeit wird nur 2 Tage gefeiert und am ersten Abend geht es wieder sehr traditionell zu.
 
Frauen tragen stolz ihre Berbertracht
Auch die Kinder sind wieder schön herausgeputzt.
 
Die Musik ist für unser Verständnis wieder viel zu laut. Aber man gewöhnt sich langsam daran.
 
Heute ist ein sehr bekannter tunesischer Sänger mit seiner Band und fünf Bauchtänzerrinnen engagiert.
 
 
 
Es wird viel getanzt, allerdings wieder überwiegend von den Frauen. Die Männer halten sich im Hintergrund auf und  nachdem sie sich heimlich etwas Mut angetrunken haben trauen sie sich auch.
 
 
 
Am zweiten Tag müssen wir zuerst ins Elternhaus des Bräutigams. Sogar das Frisieren und Anziehen muss im Bild festgehalten werden.
 
 
 
 
Mit einer Kutsche wird die Braut abgeholt. Auch sie ist fein herausgeputzt worden. Das Brautpaar in der Kutsche und die Gäste ziehen durch das Dorf zum Festplatz und dort sitzt das Paar auf seinem Ehrenplatz und wird von allen bewundert und fotografiert.
 

                      
 
                  
 
 
 
Ich werde von einer deutschen Frau angesprochen. Sie ist mit einem Tunesier verheiratet und gehört zur Familie des Brautpaares. Von ihr erfahre ich auch, dass das Brautpaar schon vor sieben Jahren den Ehevertrag abgeschlossen hat. Da  zwei Schwestern der Braut noch früher geheiratet haben und da Hochzeiten in Tunesien nun ´mal sehr aufwendig sind, musste ordentlich gespart werden und jetzt kann endlich die große Hochzeit gefeiert werden. Wieder einmal hören wir viel über Sitten und Gebräuche in Tunesien.
 
 
Dann segeln wir noch einmal nach Kelibia und treffen Inge und Mohamed. Wir verbringen ein paar schöne Tage dort und haben viel Spaß.
 
Am Hafen treffen wir einige Verwandte von Mohamed. Sie arbeiten auf ihren Fischkuttern.
 
 
Leider geht der Urlaub von Inge und Mohamed zu Ende, sie müssen nach Hause. Wir segeln zurück nach Hammamet.
 
Wir treffen uns wieder mit Ali und seiner Familie. Das Dach seines Hauses ist eine große Terrasse mit einer wunderschönen Aussicht auf die Stadt und den Golf von Hammamet.
 
 
 
 
Wir haben wieder Fleisch, Obst und Gemüse eingekauft und nun wird oben auf der Dachterrasse ein kleiner Grill angezündet und lecker gegrillt.
 
 
 
 
Im unserem Hafen treffen wir Margit und Helmut auf ihrem  Schiff. Mit ihnen machen wir eine kleine Exkursion nach Hammamet.
 
Blick von der Medina zum Strand von Hammamet
 
 

Mit Margret und Helmut in der Medina
 
Dann besuchen wir das Kulturzentrum. Im Sommer gibt es hier jeden Tag Openair-Konzerte. Stolz wird uns erzählt, das auch Stars aus Amerika (z. B. Joe Cocker oder Mariah Carey ) hier aufgetreten sind.
 
 
 
 
 
Bis zum 20. August sind in Hammamet noch viele Touristen aus Algerien und Libyen. Als am 21. August der Fastenmonat Ramadan beginnt, wird es plötzlich viel ruhiger, weil sie alle in ihre Heimat zurückkehren um den Ramadan zu Hause in der Familie zu begehen.
 
Die traditionellen Männercafe´s und viele Restaurant´s sind bis zum Abend geschlossen. Im Ramadan darf ein gläubiger Moslem nur vor und nach Sonnenuntergang essen und trinken. Bei Temperaturen zwischen 30° +  40° ist das hammerhart. Aber immer wieder hören wir von den Einheimischen: „Allah gibt mir die Kraft.“
 
Wenn am Abend bei Sonnenuntergang von der Medina in Hammamet ein Kanonendonner zu hören ist gehen die Männer in der Moschee beten und anschließend wird zu Hause richtig gut gegessen und getrunken. Die sonst so belebten Straßen in der Stadt sind dann wie ausgestorben. Später am Abend sind auch wieder die Männercafe´s geöffnet und die Tische und Stühle sind alle besetzt.
 
 
Immer wieder lernen wir Touristen aus Deutschland kennen und mit einigen machen wir auch Touren ins Landesinnere. Mit Margret und Rudi aus Heidelberg fahren wir nach Kairouan. In Kairouan ist das viergrößte islamische Zentrum.
 
 
 
 
 
 
Die große Moschee in Kairouan
 
 
 
In der Medina sehen wir Webern und Tischlern bei der Arbeit zu.
 
Das Werkzeug der Handwerker ist sehr einfach und die Arbeit damit ganz schön mühselig.
 
 
Irgendwann landen wir dann ´mal wieder ganz automatisch in einem Teppichladen und in einem Geschäft für wunderschöne, handgewebte Stoffe. Wie immer ist es nicht so einfach den Leuten zu erklären, dass wir keine Teppiche oder Stoffe benötigen.
 
 
 
Als wir am Abend zurückkommen zieht ein kräftiges Gewitter mit Wolkenbruch auf. Das ist der erste richtige Regen seit Ostern. Wir sitzen in unserem Stammcafe „Mistral“ und schauen uns das Naturschauspiel an. Es ist gerade Sonnenuntergang und endlich dürfen die Angestellten im „Mistral“ essen und trinken. Als wäre es das selbstverständlichste auf der Welt laden sie uns ein zum Fastenbrechen.
 
Die Jung´s vom Mistral (Abendschicht.)
 
 
 
Jetzt Ende August ist das erste Drittel des Ramadan geschafft. Man merkt schon wie die Menschen leiden. Aber wie sagt Ali immer: “Andere Länder , andere Sitten“ Ich könnte den ganzen Tag ohne etwas zu essen schaffen, aber bei der Wärme (  am Tag 30°-38° und in der Nacht 28°-30°   ) könnte ich nie ohne Wasser auskommen.
 
So, das war unser August in Tunesien. Ich hoffe ihr habt Spass beim lesen.  
 
Bis bald   liche Grüße von
 
Franz und Hannelore
von der OLE PINELLE
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