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01.08.-16.08.2010 Trizonia-Syphnos Griechenland    

Der Yachthafen von Trizonia, ist wie schon erwähnt nicht fertig gestellt und man kann hier kostenlos liegen. Es gibt weder Strom oder Wasser, noch Diesel. Die Wassertiefe liegt bei ca. 2m und das Wasser ist glasklar bis zum Grund. Wir wurden ja in Preveza mit Diesel beliefert und für den Strom den wir verbrauchen wird einmal am Tag der Motor gestartet. Unser neuer Laderegler von Sterling hat sich wunderbar bewährt. Nach einer Stunde sind die Batterien wieder aufgefüllt und ganz nebenbei hat unser „MAX“ (Wassermacher) auch noch etliche Liter frisches Wasser produziert.

Ein Problem im Hafen ist nur, das schon das eine oder andere Boot direkt am Liegeplatz gesunken ist und keiner sich zuständig fühlt, diese Wracks zu ersorgen.

Auf Trizonia



 

Aber die Insel Trizonia ist sonst wirklich ein wunderschöner beschaulicher Ort. Vom Yachthafen geht man 5 min. und ist direkt am Fährhafen. Es verkehrt eine kleine Personenfähre im Pendelverkehr zwischen der Insel und dem etwa 2 km. entfernten Festland. Außerdem liegen hier noch ein paar kleine Fischerboote. Um das kleine Hafenbecken gibt es ein paar Tavernen, in denen man lecker essen und trinken kann. Wir fühlen uns hier sehr wohl und bleiben ein paar Tage.


Auf einer großen Motoryacht aus Malta können wir beobachten wie ein Pfarrer ein junges Paar traut. Das haben wir vorher noch nirgends gesehen.

Aber dann geht es weiter nach Calaxidiou. Hier kann man an einer schönen, neuen Pier mit diversen Tavernen im Hintergrund festmachen.

In Calaxidiou


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Pier und die Tavernen überlassen wir den Urlaubern, wir gehen lieber nach nebenan in die Ankerbucht. Hier weht ein frischer Wind und es ist deutlich ruhiger. Aber für ein kühles Bier und einen Rundgang geht es dann doch per Dingi an Land.

Unser nächstes Ziel ist Korinth. Die Yachthafen ist sehr klein und es liegen hier fast nur kleine Motorboote und einige Fischer. Wir mit unseren 11,00m sind das größte Schiff im Hafen, das kommt äußerst selten vor. Tja, und dann haben wir ´mal wieder Probleme mit dem Internet. Auf geht´s in den nächsten Vodafone-Laden. Im ersten Laden kann uns ´mal wieder keiner helfen, aber im zweiten klappt es dann endlich. Korinth ist im Zentrum fast autofrei und die Strassen sind sauber und schön gepflastert. In einem Supermarkt werden wir von einer Griechin perfekt auf deutsch angesprochen. Sie macht hier Urlaub, lebt aber seit vielen Jahren in Hamburg. Sie ist genau wie wir entsetzt, wie teuer in Griechenland alles geworden ist.

Für uns kommt jetzt ein Highlight dieses Sommertörns. Von Korinth aus fahren wir durch den Korinth-Kanal weiter Richtung Osten. Im Handbuch steht, das man schon ´mal bis zu 3 Stunden auf die Durchfahrt warten muss, und wir ziehen dann auch fast 3 Stunden unsere Kreise vor der Einfahrt. Dann wird die Senkbrücke, die das Festland mit dem Pelopones verbindet abgesenkt und es geht endlich los. Als erstes Schiff, wird ein kleiner Kümo von einem Schlepper in den Kanal geschleppt, dann folgt eine große Motoryacht und als letzte wir und noch zwei andere Segler. Der Kanal ist wirklich sehr beeindruckend. Er ist nur 24m breit, 8m Tief aber die Ufer an beiden Seiten ragen bis zu 80 m hoch hinauf. Man fährt wie durch eine Schlucht. Nach 6 km sind wir dann an der Ostküste Griechenlands und vor uns liegen die Inseln der Ägäis.


Der Korinth-Kanal





 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Unser Kurs geht nach südost in die wunderschöne Bucht von Korfos auf dem Peloponnes. Der Anker fällt hier für ein paar Tage. Wir machen ein bisschen Schiffspflege und schauen uns den kleinen Ort an. Korfos besteht zum größten Teil aus Ferienhäusern und –wohnungen. Es gibt auch eine kleine Pier, direkt vor den zahlreichen Tavernen. Es ist ein schöner, ruhiger Ort, aber sehr viel los ist hier nicht. Liegt es an der Wirtschaftskrise, oder vielleicht daran, dass die Griechen durch ihre zusätzlichen Finanzprobleme auf einen Urlaub verzichten?


In der Bucht von Korfos


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 



  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bleiben 4 Tage. Wir lernen Gerhard und seine Frau, auf ihrer "INSPIRATION" aus Heilbronn kennen. Er ist die meiste Zeit alleine unterwegs, weil sie noch arbeiten muss, aber jetzt hat sie Urlaub und ist auch an Bord. Wir tauschen Bücher und bekommen allerhand gute Tipps für die Weiterreise. In der letzten Nacht, vor der Weiterreise, weckt uns unser Windy (Windgenerator) es gibt ordentlich Wind und wir müssen unseren Anker aufholen. Wir fahren ein neues Ankermanöver und dann ist wieder alles klar.

An der Küste des Peloponnes geht es weiter nach POROS einer kleinen, schönen Insel. Wir finden einen guten Ankerplatz. Aber auch hier, wie auf Trizonia, gibt es ein gesunkenes Segelschiff. Nur der Mast schaut noch schräge ein kleines Stück aus dem Wasser. Man muss sich seinen Ankerplatz hier sehr vorsichtig aussuchen.

Hier liegen viele Schiffe verschiedener Nationalitäten vor Anker, aber es sind nur wenige bewohnt. Wir können uns beide nicht so recht vorstellen unsere OLE PINELLE Tage- oder sogar Wochenlang hier am Anker liegen zu lassen, denn hier herrscht auch ein reger Fährverkehr auf das Festland oder auf die Inseln.

Auf POROS



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vodafone??? Da war doch was.





 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

Wir bummeln durch die kleine hübsche Stadt und gehen auch an der langen Pier entlang. Hier liegen fast nur Charterschiffe.

Dann starten wir nach Suonion dem südlichsten Zipfel der Attikaküste. Wieder haben wir nur wenig Wind. Von weitem sieht man schon hoch oben auf einem Felsen die Ruine des Poseidontempels. Den wollen wir uns anschauen. Aber daraus wird dann doch nichts, denn kurz vor der Ankunft frischt der Wind ordentlich auf. Wir machen zwei Ankermanöver und beim zweiten Mal klappt es dann. Aber den Tempel können wir vergessen, denn bei viel Wind lassen wir unser Schiff nicht allein. Sollte das die erste Berührung mit dem gefürchteten Meltemi sein?? Der Meltemi ist ein starken Nordwind der am stärksten im Juli und August bläst.


Der Poseidontempel aus der Ferne


Am andern Morgen ist es dann wieder ruhig und wir starten in die Inselwelt der Ägäis. Über Kythnos, wo wir eine schöne Bucht zum übernachten finden, geht es weiter nach Seriphos.

 Ankerbucht auf Kythnos


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ankerbucht auf Seriphos

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Beide Inseln sind sehr kahl und sehen von See aus sehr verkarstet aus. Hier hat es seit Monaten nicht geregnet und die Temperatur liegt jetzt am Tag zwischen 34° bis 39,8°!!! und in der Nacht oft bis 32°. Ein paar Mal schlafen wir draußen in der Plicht und können einen wunderschönen Sternenhimmel bewundern.

Die nächste Insel die wir anlaufen ist Siphnos. Hier sieht man viele Olivenbäume an Land und die ganze Insel ist viel grüner als die vorherigen. Unser Anker hält erst nach dem dritten Versuch. Neben uns liegt die Segelyacht „CRUISING QUEEN“ aus Deutschland. An Bord sind Klaus und Angelika aus Heilbronn. Nach Aussage unseres Nachbarn Klaus und des Wetterberichtes soll es ab morgen kräftigen Wind geben. Aber es geht schon am Abend los. Wir bringen vorsichtshalber einen zweiten Anker aus und das ist auch gut so. In der Nacht brausen dann Böen mit über Windstärke 7 über uns hinweg. Der Meltemi zwingt uns einige Tage hier zu bleiben. Die fast runde Bucht ist wunderschön, mit einem kleinen Hotel, schmucken weißen Ferienhäuser und einem Mini-Markt. Und oben auf einem Berg entdecken wir einen Sendemast. Das passt ja ´mal wieder gut. Da können wir ja wieder einen kleinen Bericht abschicken.


Auf Siphnos


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und damit herzliche Grüße aus Griechenland
Von den OLE PINELLE´s
Franz und Hannelore.
Syphnos, 16.08.2010





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